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Der Berufsschullehrerverband in Sachsen

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Die LVBS - Kolumne KW 31 - 2017

Baumbach

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das novellierte Schulgesetz und das Maßnahmenpaket der Staatsregierung hatten zur Folge, dass Verwaltungsvorschriften angepasst werden mussten. Mittlerweile sind Verordnungen online abrufbar und für jeden einsehbar: http://www.sachsen-gesetze.de/shop/saechsgvbl/2017/11/read -im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 11/2017 veröffentlicht am 27.07.2017.

In den meisten Schulen hat mit der Vorbereitungswoche das neue Schuljahr 2017/18 begonnen: reibungslos wird es nicht sein. Es wird wohl noch mehr Durchhalteparolen geben als die Jahre zuvor, Unterrichtskürzungen, große Klassen und paralleler Unterricht sind nur einige Stichpunkte. Die Einstellungen sind erfolgt und Seiteneinsteiger dominieren. Ihre 3 monatige Qualifizierungsphase ist derzeit noch in vollem Gange, so dass bis zu ihrem Eintreffen an den Schulen die Kreativität der Stundenplanbauer gefragt bleibt. Als Berufsschullehrerverband haben wir schon einige Emailanfragen beantworten können. Nutzen Sie also das Kontaktformular auf dieser Seite und seien sie, liebe neu Eingestellten, herzlich willkommen im System Schule.

Mit Blick in die Zukunft hat die Bertelsmann-Stiftung mit dem Titel: „Beschäftigung boomt, Ausbildung bröckelt“ eine Studie veröffentlicht (http://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/Entwicklung_Berufsausbildung_2017.pdf ) und weist auf die zukünftigen Herausforderungen innerhalb der dualen Ausbildung hin: Die sinkende Bereitschaft der Betriebe Lehrlinge auszubilden, bedroht den Ausbildungsmarkt und wirkt tendenziell auf zukünftige Beschäftigungsverhältnisse nach. Das Sächsische Schulgesetz gibt mit den Zugangsmodalitäten zum Gymnasium nach Klasse 4 dazu eine Steilvorlage, entzieht der Oberschule die mögliche Leistungsspitze und fördert den Akademisierungswahn, wenn der Wille der Eltern mehr zählt als die Einschätzung durch die Kolleginnen und Kollegen an den Schulen. Da scheint es gerade richtig, dass das Ministerium für Bildung und Forschung zum Thema „Duale Berufsausbildung“ eine Broschüre erstellt hat, die online zum Abruf bereitsteht (https://www.bmbf.de/publikationen/?P=2221 ) und die Vorzüge einer Ausbildung deutlich machen. Schließlich lässt sich ein Abitur auch an einem BSZ im Beruflichen Gymnasium, in der DuBAS  oder in der Fachoberschule erwerben. Ich denke, dass mit den 3 genannten Schulformen wir durchaus in den Grundschulen werben und Eltern aufklären können – Bildungsberatung vom Berufsschullehrer.

Im Namen des Vorstandes wünschen ich Ihnen einen guten Start in das neue Schuljahr.

Herzlichst Ihr
Dirk Baumbach
1. Vorsitzender