Nachdem das Infoblatt des HPR für einige Fragen gesorgt hat, hier ein paar Erläuterungen.

In der kommenden Woche wird es einen Brief des SMK übers Portal an die Kolleginnen und Kollegen geben, mit der Erläuterung was von wem zu tun ist. Im Moment sieht es so aus, dass tatsächlich ein Antrag durch die Kolleginnen und Kollegen gestellt werden soll. Alle die, die auf der Liste stehen, die der Schulleiter angeklickt hat, sollen unahängig vom Antrag ab 01.01.19 die Zulage bekommen und stellen demnach den Antrag im Nachhinein, deshalb auch der Termin 31.12.2019. Wie mit allen Andern verfahren wird, soll aus dem Brief hervorgehen. 
 

Jürgen Fischer

Logo BvLB RGBBvLB fordert weitere finanzielle Maßnahmen und eine Qualifizierungsoffensive
Der Weg für Investitionen des Bundes in die Digitalisierung der Schulen ist weitgehend frei. Milliardensummen für die geplante Digitalisierung und weitere Vorhaben können dann vom Bund an die Länder und Kommunen fließen. Gefördert werden sollen z.B. Laptops, Tablets, Whiteboards, Lernplattformen und WLAN.

Logo BvLB RGBBvLB fordert Maßnahmen zur Verbesserung des Lehrerimages
Der Lehrerberuf hat in Deutschland das mieseste Image in ganz Europa. Lediglich jeder Fünfte würde seinem Kind empfehlen, Lehrer zu werden. Nur 22 Prozent der Deutschen meinen, dass Lehrkräfte von den Schülerinnen und Schülern respektiert werden.

Logo BvLB RGBLehrkräfte dürfen nicht an den Pranger der AfD
Die "Alternative für Deutschland" hat ihre zweite Meldeplattform gegen „Hetz-Lehrer“ online gestellt. Schülerinnen und Schüler können nach Hamburg nun auch in Baden-Württemberg ihre Lehrerinnen und Lehrer denunzieren, wenn sich diese AfD-kritisch äußern. Die Partei wirft Lehrkräften vor, im Unterricht politisch nicht neutral zu sein und gegen die AfD zu hetzen. Über die Onlineportale sollen solche Lehrkräfte gemeldet werden und die AFD will mit Dienstaufsichtsbeschwerden und anderen Maßnahme gegen sie vorgehen.
„Die von der AfD eingerichteten Onlineplattformen zur Denunzierung von angeblich politisch nicht neutral agierenden Lehrkräften verurteilen wir mit aller Deutlichkeit. Es ist in höchstem Maße verantwortungslos, Schülerinnen und Schüler zur Hetze gegen ihre Lehrerinnen und Lehrer anzuhalten. Bespitzelungen gehören zu diktatorischen Regimen und haben in einer Demokratie keinen Platz“, betont der fassungslose BvLB-Bundesvorsitzende Eugen Straubinger.
Joachim Maiß, Co-BvLB-Bundesvorsitzender, ergänzt: „Lehrkräfte sind per Gesetz tatsächlich zur Neutralität verpflichtet, doch solch ein Pranger geht definitiv viel zu weit. Wir sehen es als eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe an, Lehrkräfte in ihrem Bemühen zur Demokratiebildung, der Erziehung zu Menschenrechten und im Eintreten für Toleranz, Respekt und Mitmenschlichkeit im Sinne des Grundgesetzes zu unterstützen“.
„In unseren Schulen können Beschwerden aus der Schülerschaft oder von Eltern durch Vertrauenslehrkräfte, in Schülervertretungen, in Schulkonferenzen, durch Schulleitungen oder Schulbehörden aufgegriffen und gelöst werden“, ist Eugen Straubinger überzeugt.
Schule ist ein sensibler Raum. Unterricht kann nur gelingen, wenn ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden besteht. Dieses Vertrauen wird durch die Denunziationsplattform massiv gestört – auf beiden Seiten. Auch öffnet die auf der Plattform erlaubte Anonymität der Meldungen Tür und Tor für „Generalabrechnungen“ mit einzelnen Lehrerinnen und Lehrern. Die Dynamik anonymer Hetze ist aus den sozialen Medien inzwischen hinlänglich bekannt.

BvLB lehnt AfD-Onlineportale für Beschwerden über Lehrkräfte ab

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