Der Landesvorstand hat beschlossen, den LVBS-Mitgliedern, die sich am Warnstreik zu den Tarifverhandlungen 2019 beteiligten, den Nettolohnverlust zu erstatten. Das ist also der Betrag nach den gesetzlichen Abzügen!

Bitte senden Sie für die zügige Erstattung folgende Unterlagen per E-Mail, Fax oder Brief innerhalb von 4 Wochen an die Geschäftsstelle:

  • Antrag auf Zahlung von Streikausfallgeld (Formular des Verbandes)       » Zum Formular
  • die vollständige Bezügemitteilung, auf der die Kürzung der Bezüge durch den Streik vorgenommen wurden. Häufig erkennbar an der Formulierung "nachrichtlich nichtgel. Arb.-S". Wichtig ist, dass der tatsächliche Nettolohnausfall durch den Streik* ersichtlich ist. Dieser sollte als negativer Auszahlungsbetrag auf Ihrer Bezügemitteilung ausgewiesen sein.

Zusätzlich ist es notwendig, dass Sie auf einer Streikerfassungsliste des LVBS erfasst wurden. Sollte Sie sich nicht auf einer solchen eingetragen haben, werden wir Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Dazu ist unbedingt auf dem Antragsformular eine E-Mail-Adresse anzugeben.

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*Besondere Fallstricke, die Sie vorab prüfen sollten:

  • gleichzeitiger Lohnabzug durch Pflege des Kindes, hierzu ist die Mitteilung der Krankenkasse über das Pflegegeld nötig
  • Bezügemitteilung auf der Verrechnungen, z. B. mit MAU, vorgenommen wurden. Bitte prüfen  Sie dann, ob der Nettolohnverlust durch die Streikteilnahme trotzdem erkennbar ist. Gegebenfalls müssten Sie dann diese Information bei der Bezügestellen anfordern.

Wenn Sie dies alles beachten, steht einer zeitnahen Erstattung nichts mehr im Weg.