AUSGABE NR. 10/2020
15.05.2020

 

BvlbNewsletter Custom

Sehr geehrte Damen und Herren,

der neueste Newsletter des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung e. V. (BvLB) informiert Sie wieder über wichtige Entwicklungen in der beruflichen Bildung, so über den Berufsbildungsbericht 2020, den wir im Original abgedruckt haben, und die Stellungnahmen des DIHK und ZDH dazu. Ferner informieren wir über die Veränderungen und das Verhalten der relevanten Institutionen während der Coronakrise, so auch über die Pressemitteilung des BvLB zur Ausbildungssicherung und die ergänzenden Angebote der beruflichen Schulen am Beginn und Ende der Berufsausbildung.

Lesenswert sind auch die Informationen über die Sitzung der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“, die am 04. Mai 2020 stattgefunden hat.

Auch wird wieder auf weitere wissenswerte Beiträge aus dem Bereich der beruflichen Bildung hingewiesen.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Bleiben Sie gesund!

Heiko Pohlmann
Redakteur BvLB Newsletter

AUSGABE NR. 09/2020
01.05.2020

 

BvlbNewsletter Custom

Sehr geehrte Damen und Herren,

der neueste Newsletter des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung e. V. (BvLB) informiert Sie wieder über wichtige Entwicklungen in der beruflichen Bildung, so über die Entwicklung zur Wiederaufnahme von Unterricht in den Schulen, die Aufforderung des DIHK, die Berufsschulen möglichst schnell wieder zu öffnen, auch darüber, wie und wann man Masken zum Schutz vor Coronainfektionen tragen soll.

Lesenswert sind auch die Informationen über die Sitzung der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“, die am 20. April 2020 stattgefunden hat.

Auch wird wieder auf weitere wissenswerte Beiträge aus dem Bereich der beruflichen Bildung hingewiesen.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Bleiben Sie gesund!

Heiko Pohlmann
Redakteur BvLB Newsletter

Am 22. April 2020 werden die sächsischen Schulen für SchülerInnen und Auszubildende wieder geöffnet.  Ein Unterrichten erfolgt ausschließlich in den Abschlussklassen, regulärer Unterricht sowie sonstige Veranstaltungen sind weiterhin ausgeschlossen und verbleiben im Bereich des Homeoffice und der Nutzung der Lernplattformen.

In einem Schreiben[1] an die Schulleitungen hat das SMK mitgeteilt, dass „bei der konkreten Einsatzplanung auf Beschäftigte mit Vorerkrankungen als Risikofaktoren für einen schweren Krankheitsverlauf Rücksicht zu nehmen“ sei. Weiterhin heißt es, „dass sich die individuelle Bewertung der Ansteckungsgefahr und damit das Erkrankungsrisiko von Beschäftigten mit bestehenden Vorerkrankungen […] an den organisatorischen und örtlichen Rahmenbedingungen des Schulbetriebes zu orientieren hat.“

Als definierte Risikogruppen wurden konkret benannt:

  • - Personen mit einer Risikoerkrankung aus der Gruppe der chronischen Lungenerkrankungen mit dauerhafter medikamentösen Behandlung oder einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken
  • - Personen mit mindestens zwei Risikoerkrankungen wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen (inkl. Bluthochdruck), Diabetes, Leber-, Nieren- sowie Krebserkrankungen
  • - Personen, die 60 Jahre und älter sind.

Gleichzeitig erfolgt der Hinweis, dass zum Nachweis der Zugehörigkeit kein ärztliches Attest einzureichen sei. Ebenso sei die „einseitige Heranziehung“ vorgenannter Personengruppen nur „nach vorheriger Rücksprache und auf freiwilliger Basis möglich.“

Kultusminister C. Piwarz hat dazu in einem Schreiben[2] an die Schulleiter der berufsbildenden Schulen auf Folgendes verwiesen:

„Der Einsatz von Lehrkräften, die selbst ein erhöhtes Risiko für eine Infektion tragen, ist möglichst zu vermeiden oder nur mit äußerster Sensibilität und unter strengster Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen möglich. Die Lehrkräfte sind aufgefordert, dies der Schulleitung anzuzeigen.“

Denken Sie an Ihre Gesundheit!

Halten Sie sich an die Hygieneempfehlungen!

 

[1] SL-Schreiben Gesundheitsschutz des SMK vom 15.04.2020

[2] SL-Brief berufsbildende Schulen des Kultusministers vom 15.04.2020

Die Corona-Pandemie hat eine Situation erzeugt, bei der in kürzester Zeit der Präsenzunterricht durch Fernunterricht ersetzt werden musste. Die Lehrerinnen und Lehrer an den Beruflichen Schulzentren haben dabei nicht nur die Schularten, bei denen die Schülerinnen und Schüler kurz vor der Abschlussprüfung stehen, im Blick, sondern gleichwohl die in den dualen Bildungsgängen verorteten Auszubildenden. Sie bilden an den berufsbildenden Schulen den Kern. Das Lernen zu Hause, das Lösen von Aufgaben und die Einordnung in die Lernfelder ist für viele eine neue Erfahrung, die Unterstützung bedarf. Selbstbestimmtes Lernen will gelernt sein, geübt wurde es in einem solchen Ausmaß noch nie.

Lernzeit für Auszubildende sichern: Appell an Betriebe

Bemüht um die Sicherung des Wissenstandes und die weitere Qualifizierung, um den Anforderungen einer künftigen Abschlussprüfung und den Einstieg in das Berufsleben gerecht zu werden, sehen wir es als geboten, die Auszubildenden in den noch verbleibenden Unterrichtsblöcken dieses Schuljahres bestmöglich zu begleiten. Ein Hinweis an die Ausbildungsunternehmen, dass die Auszubildenden in der unterrichtsfreien Zeit durch engagierte Kolleginnen und Kollegen Betreuung erfahren, tut not. Ausbildungsbetriebe, die darauf abzielen, die Lehrlinge in die Betriebe einzubestellen, um Liegengebliebenes abzuarbeiten, ignorieren das System der dualen Ausbildung und uns Berufsschullehrerinnen und -lehrer als Partner der dualen Ausbildung. Sie verhindern, dass Lernende gestellten Aufgaben überhaupt nachgehen und erfüllen können. Verständlicher Weise sind die derzeit sehr schwierigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Anlass, über die Aussetzung von Lernzeit von Auszubildenden in systemrelevanten Bereichen zu entscheiden. Aber im Interesse der Qualität der Ausbildung sowie den Bedürfnissen der Betriebe, zukünftig fachtheoretisch gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten, sehen wir einen Appell des SMK, gerichtet an die Ausbildungsbetriebe, für dienlich.

Inwiefern sich nach den Osterferien eine Entspannung abzeichnen wird, eine Öffnung der Schulen das Unterrichten im Schulgebäude gestattet und somit Präsenzphasen wieder zum Alltag werden, wissen wir nicht.

Deshalb regen wir an, über folgende Maßnahmen nachzudenken, um den Weg zurück in die Normalität in den dualen Ausbildungsgängen an den berufsbildenden Schulen zu unterstützen.

Aussetzen der Projektwochen

Die Projektwochen sind für das aktuelle Schuljahr auszusetzen, um damit Zeit für die gemeinsame Interaktion Lehrkraft – Schüler zu gewinnen. Die individuelle Betreuung der Auszubildenden, die Auswertung der in der unterrichtsfreien Zeit erteilten Aufgaben und die Lernpläne können im Unterricht am besten umgesetzt werden. In Zeiten von sozialer Distanz haben alle ganz schnell gemerkt, wie wichtig gemeinsames Lernen ist.

Jahreszeugnisse mit Beginn des neuen Schuljahres

Weiterhin schlagen wir vor, dass die letzte Unterrichtswoche vollumfänglich für die Unterrichtung der Schülerinnen und Schüler verwendet wird. Entsprechend ist der erforderliche Notenschluss an das Ende der Woche, eventuell sogar an das Ende der Ferien zu verlagern, um die Möglichkeit der Leistungsbewertung zu eröffnen. Korrekturen und die Ausreichung der Zeugnisse können mit dem Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen werden. Hierzu bedarf es rechtliche Anpassungen.

Wir möchten Ihnen und dem SMK gern unsere Unterstützung anbieten, stehen Ihnen auch telefonisch zur Verfügung. Wir wissen, dass derzeit alle weitaus mehr leisten, als das im normalen Unterrichts- und Schulbetrieb der Fall ist. Hochachtungsvoll nehmen wir das Engagement des SMK bei der Bewältigung der Ausnahmesituation wahr. Die Briefe von Herrn Staatsminister Piwarz sind ein Bekenntnis zu den Menschen, die im Bildungswesen aktiv agieren.


 Zur Antwort des SMK

AUSGABE NR. 08/2020
15.04.2020

 

BvlbNewsletter Custom

Sehr geehrte Damen und Herren,

der neueste Newsletter des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung e. V. (BvLB) informiert Sie über zwei Pressemitteilungen des BvLB zum Fernunterricht und zu den Prüfungen in Zeiten der Coronakrise. Auf zwei modernisierte Ausbildungsordnungen wird ebenso verwiesen, wie auf die Bedeutung der Berufsausbildung und ihren Beitrag in der Coronakrise. Hier hat das BIBB hervorragende Argumente und Aussagen zusammengestellt. Die OECD hat darüber berichtet, dass Lehrer und Schulleiter als geschätzte Fachkräfte anerkannt sind. Hierbei wird auf ihre Erfahrungen als fortgeschrittene Wissensarbeiter gesetzt  Daran sind natürlich auch besondere Erwartungen geknüpft  

Die weiteren Beiträge beziehen sich – wie in desen Zeiten nicht anders zu erwarten – auf wichtige Fragen und Erkenntnisse zur Coronakrise. 

Wir wünschen Ihnen, dass Sie vom Coronavirus verschont werden und gesund bleiben.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Heiko Pohlmann
Redakteur BvLB Newsletter

Unterkategorien

aktuelle Entgelttabellen im Überblick (Link zum dbb)