Quelle: www.dbb.de

Link: http://www.dbb.de/teaserdetail/artikel/gewerkschaften-muessen-druck-erhoehen-warnstreiks-im-oeffentlichen-dienst.html

Der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ hat die Vertreter der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) nach dem Ende der zweiten Verhandlungsrunde am 31. Januar 2017 in Potsdam dafür kritisiert, substantielle Fortschritte immer wieder mit dem Verweis auf mangelnde Finanzierbarkeit der Gewerkschaftsforderungen zu blockieren. Russ: „Die Gesprächsatmosphäre war von Anfang an sehr konstruktiv, aber das kann uns nicht darüber hinwegtrösten, dass die Arbeitgeber bisher nicht wirklich bereit waren, über ihren Schatten zu springen. Da müssen die Landesbeschäftigten wohl nachhelfen.“

Quelle: www.dbb.de

Die Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten sind am Nachmittag des 18. Januar 2017 ergebnislos vertagt worden. „Wir haben unsere Positionen in konstruktiver Atmosphäre erörtert“, berichtete dbb-Verhandlungsführer Willi Russ im Anschluss an die Gespräche, eine Annährung habe es bislang noch nicht gegeben. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 30./31. Januar 2017 in Potsdam statt.

Russ hatte zum Auftakt der Verhandlungen deutliche Forderungen an die von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vertretene Arbeitgeberseite gerichtet: „Sinkende Bewerberzahlen und sprudelnde Steuereinnahmen - die Konsequenz daraus ist zwingend: Spürbare Einkommenszuwächse für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

Quelle: dbb info

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,
14. Dezember 2016: Der dbb diskutiert im Berliner dbb forum seine
Forderung für die Einkommensrunde 2017 mit den Ländern. Im Forderungskatalog
finden sich Forderungen, die auch für Lehrkräfte von gro-
ßer Bedeutung sind:
- Erhöhung der Tabellenentgelte (TV-L und TVÜ-Länder) um 6 Prozent,
darin enthalten
- die Einführung einer Stufe 6 ab EG 9
- stufengleiche Höhergruppierung
- Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte
20. Dezember 2016: Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL)
und der dbb haben sich in der Berliner Geschäftsstelle der TdL getroffen,
um die Sachthemen aus dem Bereich der Lehrkräfte in Vorbereitung
auf die Einkommensrunde vorzubesprechen. Dabei ging es insbesondere
um folgende Punkte, die als Themen der Einkommensrunde
diskutiert wurden:
- Realisierung der Paralleltabelle
- verbesserte Eingruppierung von Einfachlehrern und Fachlehrern
- spezifische Eingruppierungsregelungen für sächsische Lehrkräfte

18. Januar 2017: Start der Einkommensrunde mit der TdL in Berlin.
Insgesamt sind drei Verhandlungsrunden geplant. Die folgenden Runden
finden am 30./31. Januar 2017 und am 16./17. Februar 2017 in
Potsdam statt.
Nachdem TdL und dbb vor zwei Jahren erstmals eine Entgeltordnung
für Lehrkräfte vereinbart haben, geht es in der Einkommensrunde 2017
jetzt nicht mehr um das „ob“, sondern nur noch um das „wie“. Das muss
nicht zwingend konfliktreich sein. Es ist aber in jedem Falle, zumindest
was die Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte angeht,
komplex im Detail.

Quelle: dbb.de 

Offensiv vertraten dbb-Chef Klaus Dauderstädt und sein Vize Willi Russ am 14. Dezember 2016 auf der Pressekonferenz in Berlin die Forderungen des dbb, die zuvor auf einer gemeinsamen Sitzung von Bundestarifkommission und Bundesvorstand des dbb diskutiert und beschlossen wurden. Dabei wiesen sie auf die wachsenden Probleme der öffentlichen Hand bei der Suche nach geeignetem Fachpersonal hin. „Lehrermangel, Notstand bei der Polizei, Nachwuchssorgen in den Straßenmeistereien oder Unterversorgung auch der Landeskliniken sind keine Märchen, sondern ein konkreter Missstand. Einkommensrunden können helfen, diesen Missstand abzustellen. Wir sind bereit, den öffentlichen Dienst attraktiver zu gestalten. Herr Schneider, gestalten Sie mit!“ Im Berliner dbb forum hatte der dbb zuvor folgendes Forderungspapier verabschiedet:

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Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder beginnen im Januar 2017. Bevor die Bundestarifkommission des dbb, der Spitzengewerkschaft der Sächsischen Lehrerverbände SLV, LVBS und PVS, am 14. Dezember 2016 die Forderungen beschließt, haben unsere Mitglieder das Wort.

Für Lehrkräfte findet speziell ein Branchentag statt:

Mittwoch, 23. November 2016, 16.00 Uhr

BSZ Susanna-Eger-Schule, An der Querbreite 6, 04129 Leipzig

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