AUSGABE NR. 11/2020
01.06.2020

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

der neueste Newsletter des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung e. V. (BvLB) informiert Sie wieder über wichtige Entwicklungen in der beruflichen Bildung, so über das Zusatzprogramm zu den digitalen Medien, das zur Bereitstellung von digitalen Endgeräten für die Schülerinnen und Schüler benutzt werden soll. Auch wird auf das Gesetz der Bundesregierung zur beruflichen Weiterbildung verwiesen oder auf die Allianz für Aus- und Weiterbildung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und auf vieles mehr. Ferner wird der neue Ausbildungsberuf „Kaufmann / Kauffrau für Büromanagament“ vorgestellt.

Kurz vor Redaktionsschluss erschien noch eine wichtige, zukunftsweisende und für die berufliche Bildung beruhigende Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit (BA), in der Maßnahmen dargestellt werden, auf die sich die Spitzen der Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung geeinigt haben, um die duale Ausbildung in der Corona-Krise sinnvoll fortzuführen. 

Auch deuten wir an dieser Stelle an, dass die 22. Sitzung der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“, am 25. Mai 2020 stattgefunden hat. Hierbei ging es um die Lernortkooperation in der beruflichen Bildung. Über die Ergebnisse werden wir wieder berichten, sobald sie vorliegen

Auch wird wieder auf weitere wissenswerte Beiträge aus dem Bereich der beruflichen Bildung hingewiesen.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Bleiben Sie gesund!

Heiko Pohlmann
Redakteur BvLB Newsletter

INHALT

  1. Offener Brief der Lehrerverbände an die Rundfunkanstalten
  2. KMK, BMBF: Gute Lösung zur Bereitstellung von Endgeräten
  3. BMBF: Was man zur Umsetzung des digitalen Sofortprogramms für digitale Lernmittel wissen sollte
  4. ZDH: Allianz für Aus- und Weiterbildung
  5. Bundesregierung: Gesetz zur beruflichen Weiterbildung
  6. Unternehmen integrieren Flüchtlinge
  7. DESTATIS: Schüler/-innen in Hebammenberufen
  8. BIBB: Neue Fortbildungen für die Medien- und Veranstaltungsbranche
  9. Handwerksblatt: Lernen mit digitalen Medien
  10. BIBB: Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement
  11. Duale Ausbildung in der Corona-Krise verlässlich fortführen

Offener Brief der Lehrerverbände an die Rundfunkanstalten 

Am 11. Mai 2020 haben neben dem BvLB die weiteren Lehrerverbände, der Deutsche Lehrerverband (DL), der Deutsche Philologenverband (DPhV), der Deutsche Realschullehrerverband (VDR), die Katholische Erziehergemeinschaft (KEG) und Wikimedia Deutschland unter dem Titel „Retten Sie die Bildungsinhalte!“ einen Offenen Brief an die Intendanten der Rundfunkanstalten ARD und ZDF geschrieben. Darin fordern sie, dass die Rundfunkanstalten Bildungsinhalte für die Schülerinnen und Schüler dauerahft online stehen lassen. Nur so sei es den Nutzerinnen und Nutzern in der Coronakrise möglich, mit diesen Angeboten sozusagen im digitalen Fernunterricht zu arbeiten. 

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KMK, BMBF: Gute Lösung zur Bereitstellung von Endgeräten

Bildungsministerin Anja Karliczeck und die Päsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Dr. Stefanie Hubig, haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 15. Mai 2020 dargesteilt, dass sich Bund und Länder auf eine Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt geeinigt haben. Das bedeutet, dass im digitalen Sofortprogramm 500 Millionen Euro zusätzlich für digitale Endgeräte zur Verfügung stehen.  

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BMBF: Was man zur Umsetzung des digitalen Sofortprogramms für digitale Lernmittel wissen sollte

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in einer Pressemitteilung vom 15. Mai 2020 dargestellt, was man wissen muss, damit die Schüler ein mobiles Endgerät erhalten, die zu Hause nicht darauf zugreifen können.
Beantwortet werden darin die wichtigsten Fragen, so z.B. ob es eine zentrale Bedürftigkeitsprüfung oder ob es zentrale Kriterien für die Vergabe in den Ländern gibt. Dazu gehört neben weiteren aber auch die Frage, wie das Geld vom Bund verteilt wird.

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ZDH: Allianz für Aus- und Weiterbildung

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat in der Kompakt Ausgabe Mai 2020 zum Thema  „Allianz für Aus- und Weiterbildung – Ausbildungsmarkt jetzt stabilisieren“ die Situation am Ausbildungsmarkt in Zeiten der Corona-Pandemie dargestellt. Dazu ist in dem Abschnitt „Wo wir stehen“ die gegenwärtige Situation im Handwerk dargestellt. Der Abschnitt „Was zu tun ist“ enthält viele Anregungen, um den Aus- und Weiterbildungsmarkt im Handwerk zu sichern.

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Bundesregierung: Gesetz zur beruflichen Weiterbildung

Nachdem der Bundestag das Gesetz zur beruflichen Weiterbildung beschlossen hat, hat der Bundesrat es nun gebilligt. So steht es in der Pressemitteilung des Bundestages vom 15. Mai 2020.
Auf der Grundlage der Regelungen des Qualifizierungschancengesetzes wird die Weiterbildungsförderung verbessert und durch weitere Regelungen in der Coronakrise noch weiter verbessert. 

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Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Auf einer digitalen Netzwerktagung des „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ haben sich die teilnehmenden Unternehmen darüber ausgetauscht, wie man Flüchtlinge sinnvoll in den Produktionsprozess integrieren kann.
Wegen der Coronakrise und der damit erwarteten Einbrüche ist es noch schwieriger, Flüchtlinge in den Arbeitsprozess zu integrieren. Die Ergebnisse, wie die Betriebe mit dieser Herausforderung umgehen, sind hier dargestellt.  

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DESTATIS: Schüler/-innen in Hebammenberufen

In einer Pressemitteilung vom 13. Mai 2020 hat das Statistische Bundesamt (DESTATIS) mitgeteilt, dass sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler im Berufsbild „Hebamme / Entbindungshelfer“ gegenüber dem Schuljahr 2008/2009 – also in zehn Jahren – um 44 % erhöht hat.
Seit dem 18. Januar 2020 wurde die bestehende schulische Ausbildung allerdings in einen Bachelor-Studiengang überführt. 

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BIBB: Neue Fortbildungen für die Medien- und Veranstaltungsbranche

In einer Pressemitteilung vom 12. Mai 2020 hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mitgeilt, dass zusammen mit den zuständigen Bundesministerien und den Sozialpartnern sowie mit Sachverständigen der betrieblichen Praxis drei neue Fortbildungsregelungen für diese Branche erarbeitet wurden.

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Handwerksblatt: Lernen mit digitalen Medien

In einem Beitrag für das „handwerksblatt. de“ hat Bernd Lorenz die interessanten Ergebnisse eines Gesprächs mit Prof. Dr. Thomas Strasser von der Pädagogischen Hochschule Wien veröffentlicht. Prof. Strasser hofft darin, dass die Lehrkräfte nach Beendigung der Coronakrise nicht wieder in eine „back to normal“-Haltung zurückfallen, nachdem in der Krise Distance und Blended Learning den Unterricht ermöglicht haben.
So weist er auf die Bedeutung des Distance und Blended Learning in der Berufsbildung hin, die insbesondere die technische Berufsausbildung bereichern können. 

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BIBB: Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement

Der neue Ausbildungsberuf Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement fasst die bisherigen Berufsbilder der Bürokaufleute, der Kaufleute und Fachangestellten für Bürokommunikation zusammen und schafft eine gemeinsame Ausbildungsgrundlage für Industrie und Handel. Er vereint auch die Ausbildungsinhalte im Handwerk und öffentlichen Dienst.  
Für den Lernort Berufsschule hat die Kultusministerkonferenz (KMK) einen neuen Rahmenlehrplan erstelt, der die bisherige Orientierung an Fächern zugunsten einer Handlungsorientierung ausrichtet. 
Die Evaluierung des Ausbildungsberufes durch das Bundesinsitut für Berufsbildung (BIBB) vom 19. Mai 2020 zeigt, dass der neu geschaffene Beruf auf große Akzeptenz stößt. 

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Duale Ausbildung in der Corona-Krise verlässlich fortführen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat in einer Pressemitteilung vom 26. Mai 2020 mitgeteilt, dass die Spitzen der Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung Maßnahmen vereinbart haben, um die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ausbildung zu verringern.
Die Bundesminister Peter Altmeier und Hubertus Heil, Bundesministerin Anja Karliczeck, Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Maunz, die Präsidentin der KMK, Dr. Sefanie Hubig, der Vorstandsvorsitzende der BA, Detlef Scheele, DIHK-Präsident Eric Schweitzer und die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack haben dazu eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. 

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