AUSGABE NR. 24/2020
15.12.2020

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

der neueste Newsletter des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung e. V. (BvLB) informiert Sie zum Beispiel über die Ergebnisse der virtuellen Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 13. Dezember 2020, über die Ergebnisse der 372. virtuellen Sitzung der KMK, aber auch über die Erkenntnisse der OECD, die Lehrpläne begutachtet und dabei festgestellt hat, dass diese besser auf das 21. Jahrhundert ausgerichtet werden müssen. Das BMBF weist darauf hin, dass mit der Quantenkommunikation vertrauliche Daten in Europa um ein Vielfaches sicherer werden. Im Monatsbericht der Bundesanstalt für Arbeit wird die Situation am Ausbildungsmarkt im November/Dezember 2020 dargestellt. 

Auf mehr Informationen zur beruflichen Bildung verweisen weitere teilweise bemerkenswerte Beiträge, so der des DESTATIS zum digitalen Lernen oder der des Instituts der Deutschen Wirtschaft zum MINT-Herbstreport 2020. 
 
Wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Allen unseren Leserinnen und Lesern mit ihren Familien wünschen wir ein schönes, besinnliches und erholsames Weihnachtsfest.

Bleiben Sie gesund!


Heiko Pohlmann

Redakteur BvLB Newsletter

INHALT

  1. Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 13. Dezember 2020
  2. KMK: Gute Aussichten für Lehramtsbewerber
  3. KMK Präsidentschaft 2020/2021
  4. OECD: Auf dem Weg zu einem Lehrplan des 21. Jahrhunderts
  5. Karliczek: Neue BAföG-Regelung verhindert Ausbildungsabbrüche wegen des Brexit
  6. OECD: Schaffung von Arbeitsplätzen und lokale Wirtschaftsentwicklungen 2020
  7. Karliczek: Europäische Werte durch Bildung vermitteln
  8. BA: Monatsbericht Dezember 2020
  9. Karliczek: Mit Quantenkommunikation vertrauliche Daten um ein Vielfaches sicherer machen
  10. iMOVE: Die Resilienz des deutschen Berufsbildungsexports
  11. IW: MINT-Herbstreport 2020
  12. DESTATIS: Digitales Lernen nimmt stark zu
  13. DESTATIS: Zahl der Studierenden im Wintersemester 2020/2021 auf neuem Höchststand

Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 13. Dezember 2020

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer haben am 13. Dezember 2020 in einer Telefonkonferenz einen weitreichenden Beschluss gefasst, der alle Bundesländer betrifft.
Für die Schulen heißt es dazu unter Punkt 7: „Auch an den Schulen sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden.“ Das bedeutet, dass die Schulen in diesem Zeitraum grundsätzlich geschlossen werden oder die Präsenzpflicht ausgesetzt wird, heißt es weiter. 

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KMK: Gute Aussichten für Lehramtsbewerber

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat am 10. Dezember 2020 auf ihrer 372. Sitzung in Berlin den neuen Bericht zum Lehrereinstellungsbedarf und -angebot vorgelegt.
Grundlage dazu ist die aktuelle Zusammenfassung der Modellrechnungen der Länder zum Einstellungsbedarf und -angebot an Lehrkräften für den Zeitraum von 2020 bis 2030. Die zusammengefassten Modellrechnungen der Bundesländer finden Sie hier als PDF.
Interessant sind für die beruflichen Schulen die Seiten 23 ff. 
Für die beruflichen Schulen wurde ein jährliches Unterangebot von 970 Lehrkräften berechnet, heißt es in der Pressemitteilung der KMK. 

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KMK Präsidentschaft 2020/2021

Bei der 372. virtuellen Sitzung der Kultusministerkonferenz (KMK) wurde die brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst für das Jahr 2021 zur Präsidentin der KMK gewählt.
Sie tritt damit turnusgemäß die Nachfolge der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig an, die jetzt 3. Vizepräsidentin wird.  

Wenn Sie sich bei YouTube angemeldet haben, können Sie die Pressekonferenz der KMK zur 372. Sitzung hier anschauen.

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OECD: Auf dem Weg zu einem Lehrplan des 21. Jahrhunderts

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in ihrem OECD-Projekt „Zukunft der Bildung und Qualifikationen 2030“ eine umfassende Lehrplananlyse in ihren Mitgliedsländern durchgeführt. Das Ergebnis wurde am 25. November 2020 vorgestellt.
Mitgearbeitet haben daran verschiedene Interessengruppen, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Sozialpartner. Hervorgehoben wird darin, dass sich die Bildungssysteme den sich schnell ändernden gesellschaftlichen, politischen Veränderungen nur langsam anpassen. Das gilt auch für die Technologien. 
In dem Projekt werden vielversprechende Möglichkeiten genannt, diesen Nachteil in Zukunft zu ändern.   

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Karliczek: Neue BAföG-Regelung verhindert Ausbildungsabbrüche wegen des Brexit

Studierende, Schülerinnen und Schüler, die sich gegenwärtig in Großbritannien aufhalten und ihre Ausbildung bis zum 31. Dezember 2020 im Vereinigten Königreich beginnen oder fortsetzen, behalten bis zum Abschluss ihres Ausbildungsabschnittes ihre Ansprüche auf BAföG-Leistungen. 
Dazu wurde im Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) eine Übergangsregelung geschaffen. 

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OECD: Schaffung von Arbeitsplätzen und lokale Wirtschaftsentwicklungen 2020

Die Covid-19 Krise stellt in ihren globalen Auswirkungen die Finanzkrise von 2008 noch in den Schatten. Das betrifft insbesondere die Arbeitsplätze in den Mitgliedsländern. In der Ausgabe 2020 „Schaffung von Arbeitsplätzen und lokale Wirtschaftsentwicklung 2020“, die am 23. November 2020 vorgestellt wurde, werden diese Probleme in drei Kapiteln dargestellt. Es werden aber auch Strategien und Instrumente zum „Wiederaufbau“ erörtert. 

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Karliczek: Europäische Werte durch Bildung vermitteln 

Bei der letzten Sitzung der EU-Bildungsministerinnen und Bildungsminister unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft am 30. November 2020 wurde die „Osnabrücker Erklärung zur Zukunft der Berufsbildung“ einstimmig angenommen. Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), erklärte dazu: „Wir haben heute einen großen Schritt nach vorne gemacht zur Stärkung der beruflichen Bildung und zur Weiterentwicklung der digitalen Bildung in Europa.“
Sie hat diese Sitzung zum Anlass genommen, eine erste Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Bereich der Bildung zu ziehen.

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BA: Monatsbericht Dezember 2020

Die Bundesanstalt für Arbeit (BA) hat in ihrem Monatsbericht vom November 2020, der am 01. Dezember 2020 vorgestellt wurde, auch die Situation auf dem Ausbildungsmarkt dargestellt. Der Monatsbericht der BA als PDF zeigt, dass in der Nachvermittlungszeit von Oktober bis November 2020 coronabedingt rund 11.000 junge Menschen mehr auf Ausbildungsplatzsuche waren als im Vorjahr. 

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Karliczek: Mit Quantenkommunikation vertrauliche Daten um ein Vielfaches sicherer machen

In einer Pressemitteilung vom 02. Dezember 2020 hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, eine Zwischenbilanz in der Forschung zur Quantenkommunikation gezogen.
Unter dem Dach ihres Ministeriums wurde die Initiative QuNET (Quantum Network) gefördert. Verschiedene Institutionen haben seit Ende 2019 Technologien für ein Pilotnetz zur Quantenkommunikation in Deutschland entwickelt. Dieses dient der abhör- und manipulationssicheren Übertragung von Daten.  

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iMOVE: Die Resilienz des deutschen Berufsbildungsexports

Im „iMOVE-Magazin xPORT“, Ausgabe 2/2020 vom 03. Dezember 2020, herausgegeben vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), werden die Folgen der weltweiten Ausbreitung des Corona-Virus dargestellt. Das hat nicht nur ungeahnte Probleme im Bereich der Gesundheit, im sozialen Bereich und der Wirtschaft verursacht, sondern auch  – und das ganz besonders – im Bildungsbereich.
Da in Deutschland die berufliche Bildung besonders von der wirtschaftlichen Lage der Betriebe abhängt, sind besonders praxisorientierte betriebliche Ausbildungsteile, Weiterbildungsmaßnahmen und Prüfungen davon betroffen.
Zwar schreitet die Digitalisierung des Lernens in der beruflichen Bildung schon länger voran, die Corona-Krise hat den Vorgang aber beschleunigt. 
Joachim Maiß, einer der beiden Bundesvorsitzenden des BvLB, zeigt dazu Lösungen auf, die in den beruflichen Schulen schon umgesetzt sind. 

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IW: MINT-Herbstreport 2020

Der Herbstreport des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), veröffentlicht am 20. November 2020, zeigt deutlich, dass es seit März 2020 einen konjunkturellen Einbruch in der deutschen Wirtschaft gab. Schuld daran war und ist das Corona-Virus, das viele Dienstleistungsbereiche und Teile der international vernetzten Industrie betraf und betrifft, so auch die MINT-Berufe. (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)
Der Herbstreport des IW als PDF zeigt, dass sich dadurch die Nachfrage nach Personen mit MINT-Ausbildung stark verringert hat.

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DESTATIS: Digitales Lernen nimmt stark zu

Das Deutsche Statistische Bundesamt (DESTATIS) hat in einer Pressemitteilung vom 08. Dezember 2020 dargestellt, dass 59 % der 10- bis 15-Jährigen im ersten Quartal 2020 Lernplattformen nutzten, während es im Jahr 2019 im 1. Quartal gerade 8 % waren.
Auch die Nutzung von Lernmaterialien und die Nachfrage nach Online-Kursen nahm in der Corona-Krise kräftig zu.
Für die beruflichen Schulen bedeutet das, dass sich Schülerinnen und Schüler, die ihre berufliche Ausbildung beginnen, schon mit digitalen Lernmitteln auskennen und nicht erst langwierig angelernt werden müssen. 

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DESTATIS: Zahl der Studierenden im Wintersemester 2020/2021 auf neuem Höchststand

Das Deutsche Statistische Bundesamt (DESTATIS) hat in einer Pressemitteilung vom 11. Dezember 2020 mitgeteilt, dass die Zahl der Studierenden im Wintersemester 2020/2021 weiter angestiegen ist.
Während sich der Anstieg vor allem auf die Fachhochschulen konzentrierte, sank die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im Studienjahr 2020 (Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/2021) gegenüber dem Studienjahr 2019 um 4 %. 

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