AUSGABE NR. 07/2021
30.03.2021

 

BvlbNewsletter CustomSehr geehrte Damen und Herren,

der neueste Newsletter des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung e. V. (BvLB) informiert Sie wieder über aufschlussreiche Ergebnisse und Erkenntnisse auf dem Gebiet der beruflichen Bildung, so zum Beispiel über die Empfehlung des Rates für deutsche Rechtschreibung zur gendergerechten Schreibung oder über den vollständigen aktuellen Beschluss, den die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer getroffen hat. Auch ist dargestellt, dass die Bildungsgewerkschaften im dbb der Bundesregierung vorwerfen, im Bildungsbereich konzeptlos durch die Corona-Pandemie zu irren. 

Weiter sind lesenswerte Beiträge dargstellt, so die Pressemitteilung der KMK zur Öffnung der Schulen, die des BIBB zur wissenschaftlichen Begleitung der neuen Pflegeausbildung oder die Information der CESI zur Zukunft der europäischen Berufsausbildung.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen.


Bleiben Sie gesund!


Heiko Pohlmann
Redakteur BvLB Newsletter

INHALT

  1. Rat für deutsche Rechtschreibung: gendergerechte Schreibung
  2. Beschluss: Bundesregierung und Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 24. März 2021
  3. dbb Bildungsgewerkschaften: Bundesregierung irrt konzeptlos durch die Pandemie
  4. Wollseifer: „Impfen, impfen, impfen – das muss jetzt die Devise sein“
  5. KMK: Offene Schulen haben weiterhin Priorität
  6. dbb: Zukunft der Berufsbildung europäisch und nachhaltig
  7. BIBB: Einführung der neuen Pfegeausbildung wird wissenschaftlich begleitet
  8. 50 Jahre BAföG
  9. DESTATIS: Abwärtstrend im Übergangsbereich hält an
  10. DESTATIS: Hochschulausgaben 2019 um 7 % gestiegen
  11. BertelsmannStiftung: Studie zur Belastung von Jugendlichen in der Corona-Krise
  12. Studie: Quelle Internet?
  13. Stiftung Warentest: Schulprojekte und Unterrichtsmaterial
  14. BMBF: Ausbildungsplatzprogramm wird verlängert und verbessert

Rat für deutsche Rechtschreibung: gendergerechte Schreibung

Die maßgebende Instanz für die deutsche Rechtschreibung ist der aus 41 Mitgliedern aus deutschsprachigen Ländern bestehende „Rat für deutsche Rechtschreibung“. Nach seiner Sitzung am 26. März 2021 hat er als Pressemitteilung mit seinen Anlagen die „Empfehlungen zur geschlechtergerechten Schreibung“ veröffentlicht.
Grundlage der deutschen Rechtschreibung ist das vom „Rat für deutsche Rechtschreibung“ herausgegebene amtliche Regelwerk. Dieses gilt für Schulen, Verwaltung und Rechtspflege.
Der Rat hat die Aufnahme des Asterisks, des Unterstrichs, des Doppelpunkts oder anderer verkürzter Formen zur Kennzeichnung mehrgeschlechtlicher Bezeichnungen im Wortinnern zu diesem Zeitpunkt nicht empfohlen. 

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Beschluss: Bundesregierung und Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 24. März 2021

In einer Presseerklärung vom 25. März 2021 hat die Bundesregierung den geänderten  Beschluss dargestellt, den die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten in der Videokonferenz am 24. März 2021 getroffen hat.
Darin geht es unter anderem um die zukünftige Impfstrategie, die Entwicklung der Corona-Mutanten oder die Teststrategie in den Schulen. 

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dbb Bildungsgewerkschaften: Bundesregierung irrt konzeptlos durch die Pandemie

Der beamtenbund und tarifunion (dbb) hat in einer Pressemitteilung vom 25. März 2021 die Erklärungen der Bildungsgewerkschaften im dbb zusammenfassend dargestellt.
Darin sind sich der Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB), der Deutsche Realschullehrerverband (VDR) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) einig: Die Bundesregierung irrt scheinbar konzeptlos durch die Pandemie und kommt ihrer Fürsorgepflicht im Bildungssektor nicht nach

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Wollseifer: „Impfen, impfen, impfen – das muss jetzt die Devise sein“ 

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat in einer Pressemitteilung vom 26. März 2021 über ein Interview ihres Präsidenten, Hans Peter Wollseifer, in der „Deutschen Handwerkszeitung“ berichtet.
Dieser hat darin gefordert, endlich den Impfturbo zu zünden, denn die Devise müsse jetzt lauten: impfen, impfen, impfen. 

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KMK: Offene Schulen haben weiterhin Priorität

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich in einer Pressemitteilung vom 19. März 2021 für das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Bildung und Unversehrtheit ausgesprochen.
Um das zu erreichen, liegt ihrer Meinung nach die Priorität darin, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten. Dazu haben die Mitglieder der KMK am 18. März 2021 einen Beschluss gefasst, der sechs Punkte umfasst. 

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dbb: Zukunft der Berufsbildung europäisch und nachhaltig

Der beamtenbund und tarifunion (dbb) hat sich in einer Pressemitteilung vom 18. März 2021 für einen stärkeren internationalen Austausch zur Berufsbildung ausgesprochen.
Berichtet wird darin über die Konferenz der Europäischen Ausbildungsallianz der Europäischen Union der unabhängigen Gewerkschaften (CESI), die am 16. März 2021 stattgefunden hat.
Für den BvLB hat Stefan Nowatschin, Stellvertretender Bundesvorsitzender, daran teilgenommen. In seinem Beitrag hat er auf die Wichtigkeit von digitalunterstützten und nachhaltigkeitsorientierten Exzellenz-Zentren für Berufsausbildung hingewiesen. 

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BIBB: Einführung der neuen Pfegeausbildung wird wissenschaftlich begleitet

In einer Pressemitteilung vom 15. März 2021 hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) darauf hingewiesen, dass dazu ein Forschungsauftrag an ein Konsortium vergeben wurde. Zu dem Konsortium gehören fünf Einrichtungen, die die Pflegeausbildung nach dem Pflegeberufegesetz (BflGB) wissenschaftlichtlich begleiten. 

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50 Jahre BAföG

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat in einer Pressemitteiluung vom 25. März 2021 darauf hingewiesen, dass 50 Jahre BAföG ein beispielloser nationaler Kraftakt für die Chancengerechtigkeit in Deutschland sei. 
Nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), das am 1. September 1971 in Kraft trat, werden die jungen Menschen in Ausbildung unterstützt, deren Eltern aus finanziellen Gründen nicht in der Lage sind, eine schulische Berufsausbildung oder ein Studium zu finanzieren.  

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DESTATIS: Abwärtstrend im Übergangsbereich hält an

Das Deutsche Statistische Bundesamt (DESTATIS) hat in einer Pressemitteilung vom 16. März 2021 dargestellt, dass im Jahr 2020 in Deutschland 238.000 junge Menschen ein Bildungsprogramm im Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsausbildung begonnen haben. Das sind 4,7 % weniger als im Jahr 2019.
Damit die Chance auf einen Ausbildungsplatz verbessert wird, zielen die Programme darauf ab, berufliche Grundkenntnisse zu erwerben oder einen Hauptschul- oder Realschulabschluss nachzuholen.  

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DESTATIS: Hochschulausgaben 2019 um 7 % gestiegen 

Das Deutsche Statistische Bundesamt (DESTATIS) hat in einer Pressemitteilung vom 23. März 2021 dargestellt, dass die öffentlichen, privaten und kirchlichen Hochschulen in Deutschland insgesamt 61 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung ausgegeben haben. 
Damit stiegen die Ausgaben gegenüber dem Jahr 2018 um 7 %. Dabei waren die Personalausgaben der größte Ausgabenposten.

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BertelsmannStiftung: Studie zur Belastung von Jugendlichen in der Corona-Krise

In der Studie der BertelsmannStiftung, die am 23. März 2021 veröffentlicht wurde, klagen junge Menschen über psychische Probleme, Vereinsamung und Zukunftsängste. Das geht aus den Befragungen und deren Auswertung der beiden Universitäten in Hildesheim und Frankfurt/Main hervor.
Dargestellt sind diese Ergebnisse in der 48-seitigen Publikation „Das Leben der jungen Menschen in der Corona-Pandemie“ [PDF].  

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Studie: Quelle Internet?

In einer gemeinsamen Presseerklärung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, der Landesanstalt für Medien NRW und der Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb) wird auf die Studie „Quelle Internet? – Digitale Nachrichten- und Informationskompetenz der deutschen Bevölkerung im Test“ [PDF] hingewiesen.
Die Studie der Stiftung Neue Verantwortung (SNV) zeigt, dass nach deren Ergebnissen die Deutschen in allen Kompetenz-Bereichen überwiegend mittelmäßig bis schlecht abschneiden.  

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Stiftung Warentest: Schulprojekte und Unterrichtsmaterial

Die Stiftung Warentest stellt in ihrer Reihe „Schule + Jugend“ Unterrichtsmaterial zum Thema „Finanzen und Versicherungen: Was Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger brauchen und was nicht“ zum kostenlosen Download zur Verfügung. Das kostenfreie Unterrichtsmaterial kann im Klassensatz angefordert werden.

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BMBF: Ausbildungsplatzprogramm wird verlängert und verbessert

Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ soll grundlegend verbessert werden und soll somit die Berufsausbildung in Krisenzeiten sichern.
Das Programm, das Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil am 17. März 2021 in einer Presssekonferenz vorgestellt haben, umfasst 500 Millionen Euro im Jahr 2021 und im folgenden Jahr 200 Millionen Euro, die als Ausbildungsprämien zur Verfügung stehen. 

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