AUSGABE NR. 13/2021
01.07.2021

 

BvlbNewsletter CustomSehr geehrte Damen und Herren,

der neue Newsletter des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung e. V. (BvLB) informiert Sie wieder über aufschlussreiche Erkenntnisse und Ergebnisse auf dem Gebiet der beruflichen Bildung.

Im Mittelpunkt dieses Newsletters steht der Hinweis auf den über 500 Seiten langen Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“, der am 22. Juni 2021 an den Bundestagspräsidenten übergeben wurde. Der Abschlussbericht ist in diesem Newsletter auch im vollständigen Originaltext nachuzulesen. 
Auf den Beschluss der KMK vom 10. Juni 2021 wird verwiesen. Hier wird in 10 Punkten die Durchführung des Regelbetriebs im Schuljahr 2021/2022 vorgestellt. 

Weitere informative Beiträge enthält dieser Newsletter: so zum Beispiel die Erkenntnis des ZDH, dass das Handwerk der nachhaltigste Wirtschaftsbereich ist, und die Aussage der Bundesministerin für Bildung und Forschung, dass für die Verbesserung der Nachhaltigkeit technische Innovationen entscheidend sind. Besonders wird auf den Beitrag hingewiesen, in dem der Aufbau regionaler digital unterstützter und nachhaltigkeitsorientierter Exzellenzzentren Beruflicher Bildung in Europa forciert wird, sowie auf den, dass der Verein DsiN ein Buttom up für Berufsschüler anbietet.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen.


Bleiben Sie gesund!


Heiko Pohlmann
Redakteur BvLB Newsletter

INHALT

  1. Abschlussbericht der Enquete-Kommission
  2. KMK empfiehlt uneingeschränkten Regelbetrieb im Schuljahr 2021/2022
  3. BIBB: „Vier sind die Zukunft!“
  4. Regionale Exzellenzzentren Beruflicher Bildung in Europa
  5. BMBF zu Erasmus+
  6. Karliczek zur technischen Innovationen und Nachhaltigkeit
  7. ZDH: Das Handwerk ist der nachhaltigste Wirtschaftsbereich
  8. DsiN bietet ein „Buttom Up: Berufsschüler für IT-Sicherheit“
  9. OECD: „Kompetenzausblick 2021“
  10. Karliczek und Ernst: „Gute Nachricht für unsere Schülerinnen und Schüler“
  11. Schulbank: Neue Industriestrategie zur Verringerung der Abhängigkeit

Abschlussbericht der Enquete-Kommission 

Der Deutsche Bundestag hat mitgeteilt, dass der Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ am 22. Juni 2021 an den Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble übergeben wurde. Darin wird auch das Ergebnis der dreijährigen Arbeit der Kommission, die aus 38 Mitgliedern bestand, in Kurzform dargestellt.
Der ausführliche originale über 500 Seiten lange Abschlussbericht [PDF] der Enquete-Kommission (Drucksache 19/30950) enthält zu jedem Kapitel hochinteressante Handlungsempfehlungen, die als Fortschritte für die berufliche Bildung und die Politik anzusehen sind. Diese Vorabfassung, die durch die endgültige Fassung ersetzt wird, gibt einen umfassenden Überblick über die gegenwärtige und zukünftige berufliche Bildung in Deutschland.
Der BvLB hat dazu mit Forderungen an die Politik Stellung genommen und sie zum sofortigen Handeln aufgefordert.   

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KMK empfiehlt uneingeschränkten Regelbetrieb im Schuljahr 2021/2022

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat in einer Pressemitteilung vom 11. Juni 2021 ihren Beschluss für das neue Schuljahr vorgestellt.
Darin empfiehlt die KMK vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemieentwicklung einen uneingeschränkten Regelbetrieb.
Der Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10. Juni 2021 enthält insgesamt 10 Einzelpunkte, die teilweise sehr ausfühlich begründet werden.  

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BIBB: „Vier sind die Zukunft!“

Unter dem Motto „Vier sind die Zukunft!“ hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) am 28. Juni 2021 eine Themenwoche zur Einführung der modernisierten Standardberufsbildpositionen gestartet.
Dabei handelt es sich um neue berufsfeldübergreifende Ausbildungsinhalte, die ab dem 01. August 2021 in allen modernisierten oder neu entwickelten dualen Ausbildungsberufen verbindlich zu verwenden sind.
Dazu gehören die vier Bereiche:
„Organisation des Ausbildungsbetriebs, Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht“,
„Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“,
„Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ sowie
„Digitalisierte Arbeitswelt“.

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Regionale Exzellenzzentren Beruflicher Bildung in Europa

Auf der Homepage der Berufsbildenden Schulen I in Uelzen ist ein Hinweis auf eine virtuelle Sitzung der Mitglieder zu finden, die die Gestaltung regionaler Exzellenzzentren Beruflicher Bildung in Europa vorantreiben wollen.
Bei dieser Sitzung, an der 26 Teilnehmer aus mehreren europäischen Staaten teilgenommen haben, wurde am 30. Juni 2021 eine gemeinsame Erklärung [PDF] zur Gestaltung regionaler Exzellenzzentren Beruflicher Bildung in Europa beschlossen.
Dieses europäische Berufsbildungsnetzwerk besteht aus digital unterstützten und nachhaltigkeitsorientierten Exzellenzzentren Beruflicher Bildung in Europa (DunE-BB-EU Berufsbildungsnetzwerk).

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BMBF zu Erasmus+ 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in einer Pressemitteilung vom 22. Juni 2021 darauf hingewiesen, dass die beiden im Folgenden dargestellten Programme jetzt noch mehr Möglichkeiten zur europäischen Zusammenarbeit bieten und die Auslandsmobilität verbessern: 
das EU-Programm Erasmus+ für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, das einen europaweiten Austausch und die Zusammenarbeit in allen Bildungsbereichen fördert und
das Europäische Solidaritätskorps (ESK), ein weiteres EU-Programm, das sich an junge Menschen richtet, sich freuwillig für ein soziales und vielfältiges Europa einzusetzen.

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Karliczek zur technischen Innovationen und Nachhaltigkeit

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), Anja Karliczek, hat in einer Pressemitteilung vom 21. Juni 2021 auf den Start von 14 Projekten hingewiesen, die im Rahmen des UNESCO-Weltprogramms zur Bildung Nachhaltiger Entwicklung (BNE 2030) an den Start gehen.
Sie hat dabei dargestellt, dass technische Innovationen einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit liefern würden.

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ZDH: Das Handwerk ist der nachhaltigste Wirtschaftsbereich

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, hat in einem Interview mit Journalisten der „Funke Mediengruppe“ wie er gesagt hat, „gewagt“, die Behauptung aufzustellen, dass das Handwerk der nachhaltigste Wirtschaftsbereich sei.
Diese Aussage begründete er ausführlich in der Pressemitteilung des ZDH vom 14. Juni 2021, in der er auch auf das Positionspapier des Handwerks zur Nachhaltigkeit [PDF] vom Juli 2020 verwies.  

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DsiN bietet ein „Buttom Up: Berufsschüler für IT-Sicherheit“

Der gemeinnützige Verein „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) bietet ein „Buttom-Up: Berufsschüler für IT-Sicherheit“ an.
Es soll die Lehrkräfte berufsbildender Schulen und Auszubildende in IT-Sicherheitsfragen schulen. Diese sollen ferner erfahren, wie sie ihr dabei erlerntes IT-Wissen in die Betriebe transferieren können. 

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OECD: „Kompetenzausblick 2021“

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich in ihrer neuesten Ausgabe des „Kompetenzausblick 2021“ vom 15. Juni 2021 mit dem lebenslangen Lernen beschäftigt.
Sie stellt darin fest, dass das lebenslange Lernen der Schlüssel für den Erfolg in der Arbeitswelt und im gesellschaftlichen Leben sei. Das habe die Covid-Pandemie gerade besonders deutlcih gezeigt.  

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Karliczek und Ernst: „Gute Nachricht für unsere Schülerinnen und Schüler“

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), Anja Karliczek, und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst, haben in einer Pressemitteilung dargestellt, dass jetzt auch der Bundesrat dem Programm „Aufholen nach Corona“ zugestimmt habe.
Mit diesem Aufholprogramm erhalten Kinder und Jugendliche u. a. Unterstützung, um pandemiebedingte Lernlücken aufzufüllen.
Dazu werden den Ländern 1 Milliarde Euro zur Verfügung gestellt.

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Schulbank: Neue Industriestrategie zur Verringerung der Abhängigkeit

Der Bankenverband „SCHULBANK Wirtschaft für den Unterricht“ hat am 26. Juni 2021 einen Beitrag zur neuen Industriestrategie der Europäischen Union (EU) veröffentlicht. Begründet hat die EU-Kommission ihr strategisches Vorgehen mit den Erfahrungen während der Corona-Pandemie. Dabei ist die Abhängigkeit von der fernöstlichen Zulieferung und den Technologieanbietern deutlich geworden.
Es besteht demnach Handlungsbedarf, daran etwas zu ändern.

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