AUSGABE NR. 14/2021
15.07.2021

 

BvlbNewsletter CustomSehr geehrte Damen und Herren,

der neue Newsletter des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung e. V. (BvLB) informiert Sie wieder über aufschlussreiche Erkenntnisse und Ergebnisse auf dem Gebiet der beruflichen Bildung.

Im Mittelpunkt dieses Newsletters steht noch einmal der Hinweis zum über 500 Seiten langen Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“, der am 22. Juni 2021 an den Bundestagspräsidenten übergeben wurde. Der Abschlussbericht, der einen außerordentlich guten Überblick über das berufliche Schulwesen gibt, kann auch als exzellente Zusammenfassung dazu gelten. Er ist damit eine wichtige Grundlage für das berufliche Schulwesen, die Politik und die Wirtschaft, da die Bedeutung der beruflichen Bildung sehr klar herausgearbeitet wurde. Er ist in diesem Newsletter auch im vollständigen Originaltext nachuzulesen. 

Weitere informative Beiträge in diesem Newsletter: so zum Beispiel die Informationen zum Aufstiegs-BAföG und die Habilitationen von Frauen im Jahr 2020. Deutlich wird in den Beiträgen des ZDH, dass im Handwerk noch viele bereitgestellte Lehrstellen unbesetzt sind. Die aktuelle Situation lässt sich aus dem Monatsbericht zum Ausbildungsmarkt der BA entnehmen. Dazu hilft die Webseite „Ausbildung 2021“, die wichtigsten Gesprächspartner zu finden. Interessant sind auch die Fragen und Antworten der Bundesregierung zu den Erfahrungen der Jugend in der Corona-Pandemie.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen.


Bleiben Sie gesund!


Heiko Pohlmann
Redakteur BvLB Newsletter

INHALT

  1. Hier noch einmal, da besonders wichtig und für das berufliche Schulwesen sehr informativ: Abschlussbericht der Enquete-Kommission
  2. Karliczek zum Aufstiegs-BAföG
  3. DESTATIS: Im Jahr 2020 mehr Aufstiegs-BAföG gefördert
  4. DESTATIS: Habilitationen von Frauen im Jahr 2020
  5. ZDH-Generalsekretär zur beruflichen Ausbildung
  6. BMBF: Hochschulreform Digitalisierung
  7. KMK: Lehrereinstellung allgemein
  8. Ausbildung 2021: Zusammenstellung aller Beteiligten
  9. Umfrage der Bundesregierung: Kinder und Jugendliche in der Pandemie
  10. Umfrage der Uni Paderborn
  11. BA: Der Ausbildungsmarkt im Juni 2021

Hier noch einmal, da besonders wichtig und für das berufliche Schulwesen sehr informativ:
Abschlussbericht der Enquete-Kommission 

Der Deutsche Bundestag hat mitgeteilt, dass der Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ am 22. Juni 2021 an den Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble übergeben wurde. Darin wird das Ergebnis der dreijährigen Arbeit der Kommission, die aus 38 Mitgliedern bestand, in Kurzform dargestellt.
Der ausführliche originale über 500 Seiten lange Abschlussbericht [PDF] der Enquete-Kommission (Drucksache 19/30950) enthält zu jedem Kapitel hochinteressante Handlungsempfehlungen, die als Fortschritte für die berufliche Bildung und die Politik anzusehen sind. Diese Vorabfassung, die durch die endgültige Fassung ersetzt wird, gibt einen umfassenden Überblick über die gegenwärtige und zukünftige berufliche Bildung in Deutschland.
Der BvLB hat dazu mit Forderungen an die Politik Stellung genommen und sie zum sofortigen Handeln aufgefordert.   

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Karliczek zum Aufstiegs-BAföG

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat in einer Pressemitteilung vom 01. Juli 2021 darauf hingewiesen, dass im Jahr 2020 mit dem Aufstiegs-BAföG mehr Menschen erreicht wurden als je zuvor.
Das zeige, so die Ministerin, dass die 2020 in Kraft getretene Novelle des Aufstiegs-BAföG wirke.
Ferner sei zu bedenken, dass der Ausbildungsmarkt wegen der Pandemie unter Druck stehe und noch viele Lehrstellen nicht besetzt seien.  

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DESTATIS: Im Jahr 2020 mehr Aufstiegs-BAföG gefördert

Wie das Deutsche Statistische Bundesamt (DESTATIS) in einer Pressemitteilung vom 30. Juni 2021 anlässlich des 25. Jahrestages des sogenannten „Aufstiegs-BAföG“ mitgeteilt hat, sind im Jahr 2020 bundesweit 7 % mehr Antragsteller gefördert worden als im Jahr davor. Damit wurden 178.000 Personen mit Schulungen, Weiterbildungen und anderen Maßnahmen unterstützt. 

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DESTATIS: Habilitationen von Frauen im Jahr 2020

Das Deutsche Statistische Bundesamt (DESTATIS) hat in einer Pressemitteilung vom 06. Juli 2021 darüber informiert, dass der Anteil der Frauen bei den Habilitationen im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 3 Prozentpunkte und damit auf 35 % gestiegen ist.
Während der Anteil der Habilitationen bei den Männern gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 4 % zurückging, stieg er bei den Frauen um 11 %. 

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ZDH-Generalsekretär zur beruflichen Ausbildung

Der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Holger Schwannecke, hat am 02. Juli 2021 im „handwerks magazin“ mit besonderer Betonung darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, Jugendliche für eine berufliche Ausbildung zu gewinnen und zu motivieren.
Man sehe mit Sorge, so Schwannecke, dass wegen der Pandemie viele junge Menschen nicht wüssten, was sie nach ihrer Schulzeit mit sich anfangen könnten. Hier seien Schulen, Betriebe, Berufsagenturen und Eltern als Hilfen besonders gefragt.

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BMBF: Hochschulreform Digitalisierung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in einer Pressemitteilung vom 07. Juli 2021 darauf hingewiesen, dass 15 Millionen Euro zur Förderung der Vernetzung der digitalen Hochschulbildung zur Verfügung gestellt würden.
Dieses im Jahr 2014 begonnene Projekt wird nun bis zum Jahr 2025 fortgesetzt.

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KMK: Lehrereinstellung allgemein

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat den Bedarf für die Lehrereinstellungen für alle Schularten in den einzelnen Bundesländern zusammengestellt. Der Bedarf ist in den Bundesländern für die Schularten und Fachrichtungen in jedem Einstellungsjahr sehr unterschiedlich. 
Die Übersicht über die Einstellungsbedingungen der Länder für Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten (2021) [PDF] ist an dieser Stelle übersichtlich dargestellt und zusammengefasst. In dieser Übersicht ist auch der Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern für die beruflichen Schulen dargestellt (Stand: 19.04.2021).   

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Ausbildung 2021: Zusammenstellung aller Beteiligten

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung hat in einer interessanten Webseite alle an der Ausbildung 2021 Beteiligten zusammengestellt.
Die Webseite ermöglicht einen umfassenden Überblick über die jeweiligen Zuständigkeiten und Ansprechpartner für weitere Informationen.
Dazu gehören zum Beispiel wichtige Ministerien, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das für Arbeit und Soziales (BMAS) oder das für Wirtschaft und Energie (BMWi), aber auch andere für die berufliche Bildung und in der Wirtschaft zuständige Organisationen. 

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Umfrage der Bundesregierung: Kinder und Jugendliche in der Pandemie

Die Bundesregierung gibt hier mit Fragen und Antworten einen weitreichenden Überblick darüber, wie die Kinder und Jugendlichen die Probleme und Folgen der Corona-Pandemie bewältigt und überstanden haben.
Die Ergebnisse sind sehr aufschlussreich und helfen Eltern, insbesondere aber Lehrerinnen und Lehrern, die Probleme ihrer Schülerinnen und Schüler zu verstehen.  

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Umfrage der Uni Paderborn

In einer Pressemitteilung vom 09. Juli 2021 hat die Universität Paderborn das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage unter Abiturientinnen und Abiturienten des Corona-Jahrgangs vorgestellt.
Gefragt wurden sie im zweiten Jahr in Folge zu den Belastungen und Herausforderungen durch die Distanzlehre.
Die Ergebnisse belegen Unterschiede in der Beschulung sowie zwischen den Geschlechtern.
Das Vertrauen in die Politik war verbesserungswürdig.
Lehrkräfte schnitten in der Medienkompetenz eher schlechter ab. 

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BA: Der Ausbildungsmarkt im Juni 2021

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat am 30. Juni 2021 die Daten zum aktuellen Arbeitsmarkt im Juni 2021 dargestellt.
Interessant für die beruflichen Schulen ist die Situation am Ausbildungsmarkt. Hierzu ist der Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt 2021 [PDF] im Abschnitt 3 interessant. Es ist deutlich festzustellen, dass zu viele Lehrstellen noch nicht besetzt sind. So zeigt sich gegenüber dem Vorjahr zwar eine Lockerung ab, die Situation ist aber noch stark von den Pandemie-Maßnahmen geprägt.

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