Bildungspolitik

BLBS im Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel

Quelle: PM BLBS

„Es war ein sehr interessantes, informatives und von gegenseitigem Verständnis
getragenes Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel“, so Eugen Straubinger,
Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an
beruflichen Schulen (BLBS). Dieser Meinung schloss sich der stellvertretende
Bundesvorsitzende, Stefan Nowatschin, an.

Sieben Milliarden Euro vom Bund
Die Bundeskanzlerin wies auf die Pressemitteilung vom 27. Mai hin, in der nächsten
Legislaturperiode mehr Engagement des Bundes für die Bildungspolitik zu zeigen.
Dies sei aber eigentlich Aufgabe der Bundesländer. Dazu stelle der Bund sieben
Milliarden Euro zur Verfügung. Außerdem wolle sie das Grundgesetz im
Zusammenhang mit dem Bund-Länder-Finanzausgleich ändern.
Forderungen des BLBS
Die beiden BLBS-Vertreter erklärten der Kanzlerin in dem Gespräch am 29. Mai,
dass im Rahmen der Digitalisierung jetzt endlich die beruflichen Schulen sächlich
und personell besser ausgestattet werden müssten:
- mit Breitbandanschlüssen,
- mit WLAN oder
- im Rahmen der Lehreraus-, Fort- und Weiterbildung.
Wenn das Handwerk einen Ausbildungspakt fordere, so fordere der BLBS einen Pakt
für berufliche Schulen, in dem die Digitalisierung einen großen Raum einnehmen
müsse, so Nowatschin.
Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der beruflichen Schulen müsse dabei aber
immer im Vordergrund stehen, gerade wenn es darum gehe, auf die Risiken und
Gefahren des Internets hinzuweisen, so der BLBS-Bundesvorsitzende Eugen
Straubinger.
Die Bundeskanzlerin hat in dem Gespräch zugesagt, neben den anderen Schularten
auch die beruflichen Schulen mit Bundesmitteln zu fördern. Darüber freuten sich
Eugen Straubinger und Stefan Nowatschin sehr und bedankten sich am Schluss des
Gespräches bei der Bundeskanzlerin.