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Bildungspolitik

Aktivitäten zum Handlungsprogramm 12. Juni – wo ist der LVBS?

Seit Veröffentlichung des Handlungsprogrammes gab es viele Möglichkeiten, mit dem Kultusminister in Diskussion zu treten und Kritik zu äußern. Der LVBS rief zu Brandbriefen auf und lud alle Kolleginnen und Kollegen in Dresden, Chemnitz und Leipzig zu Dialogveranstaltungen ein.

Mit der Personalrätekonferenz am 8. Mai wurde ein Meilenstein gesetzt. Alle vier Verbände (GEW, Philologenverband, SLV, und LVBS) organisierten gemeinsam die Großveranstaltung „Vertrauensverlust verhindern, Wertschätzung und Entlastung für alle sächsischen Lehrer schaffen“. Die anwesenden Personalräte berichteten aus ihren Schulen und gaben ihre Empörung sowohl über die fehlende Wertschätzung ihrer Arbeit als auch über die fehlenden Arbeitsentlastungen kund.

Gleichzeitig kritisierte der LVBS, dass es im Vorfeld des Handlungsprogrammes keine Beteiligung durch die Interessenvertretungen bzw. Gewerkschaften gab. Der LVBS hat sich lediglich zu der generellen Frage der Verbeamtung entsprechend seiner Verbandsziele positioniert.

Kultusminister Piwarz und Abgeordnete von CDU und SPD erklären nun fast wöchentlich die Inhalte des Handlungsprogrammes, beantworten Fragen und sagen, was geht und was nicht. Erst Lehrergewinnung, dann Entlastungen – so vernehmen wir die Wortmeldungen aus dem Ministerium und von den Mandatsträgern. Eine Fortschreibung des Handlungsprogrammes mit der Erweiterung finanzieller und struktureller Maßnahmen erscheint dagegen nicht gewollt. Nun lud Herr Piwarz die Verbände zum Gespräch am 21. Juni 2018 ein. Das Handlungsprogramm konstruktiv weiterzuentwickeln, in dem Ergänzungen für die Generation Ü42 originärer Bestandteil werden, ist die Zielstellung des LVBS.

Warum ruft der LVBS nicht zu Kundgebung am 12. Juni 2018 auf?

In Vorbereitung der Kundgebung am 12. Juni hat der LVBS seine aktive Bereitschaft erklärt, weil es um die gemeinsamen Forderungen aller Verbände und der Interessengemeinschaft „FairPlay im Lehrerzimmer“ gehen sollte - deutliche Einkommensverbesserungen für alle tarifbeschäftigten Lehrkräfte und spürbare Arbeitsentlastungen einfordern.

Bedauerlicherweise gab es in dieser Zusammenarbeit Differenzen zwischen den Gewerkschaften und Verbänden. Der LVBS ist einzig und allein seinen Mitgliedern verpflichtet.

Wir werden unsere Mitglieder über die Inhalte des Gespräches vom 21. Juni mit dem Kultusminister informieren.