Der LVBS fordert: Testen – Impfen und dann erst Unterrichten in Präsenz!

Am 15. März, 14 Tage vor den Osterferien, startet nun doch der Schulbetrieb in Sachsen.

Mit einer breit angelegten Teststrategie, bei der organisatorisch offenbleibt, ob ausreichend Tests überhaupt an den Einrichtungen zur Verfügung stehen, soll der Unterricht in Präsenz beginnen können. Dirk Baumbach, 1. Vorsitzender des LVBS, kritisiert die übereilte und leichtfertige Öffnung der berufsbildenden Schulen. „Hier wäre es angebracht, nicht nachlässig Erreichtes aufs Spiel zu setzen. Die Menschen erwarten und erhoffen sich sehnlichst Öffnungen und Lockerungen, aber die Infektionszahlen nehmen gerade auch bei Jüngeren zu, befinden sich im Land Sachsen auf einem zu hohen Niveau und geben mit der Öffnung der Schulen Anlass zu großer Besorgnis.“ Testen – Impfen – Unterrichten in Präsenz, nur dann  kann einer dritten Welle wirksam begegnet werden, so Dirk Baumbach weiter. Unterrichten, zwar mit Test doch ohne Impfung der Lehrkräfte, hier hätte das SMK das bisherige Konzept bis zu den Osterferien aushalten sollen. Die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler haben seit drei Monaten Wege und Lösungen gefunden, miteinander zu lehren und zu lernen. Vier Wochen bis in den April, um dann Prüfungen und Abschlüsse nicht zu gefährden,  sind ein sicherer Abstand, um die Infektionszahlen zu drücken, Impfpriorisierung  politisch zu etablieren und Umsetzungsstrategien zu entwickeln, die nicht wie so oft auf den letzten Drücker in die Hand der Schulen übergeben werden.

Nun zeigt sich aber, dass die Strategie und die erforderlichen Voraussetzung zum Unterrichten in Präsenz nicht vollumfänglich realisiert werden können. Somit bleibt aus unserer Sicht nur, die Öffnungen zu verschieben