aktuelle Entgelttabellen im Überblick (Link zum dbb)

Quelle: dbb, Rundschreiben Nr. 3/2019 "Einigung in der Einkommensrunde 2019 erreicht"

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 2. März 2019 haben die Tarifvertragsparteien eine Einigung zur Einkommensrunde 2019 erreicht. Das Einigungspapier von dbb und TdL ist diesem Rundschreiben als Anlage beigefügt. Diese Einigung enthält unter anderem die nachfolgenden Punkte:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Bildquelle: Flugblatt dbb 2019/11heute fanden in der Berliner Landesvertretung Baden-Württembergs die Auftaktverhandlungen zur Einkommensrunde 2019 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) statt.

Der TdL gehören alle Bundesländer außer Hessen an. In Hessen findet der Verhandlungsauftakt am 1. Februar 2019 in Wiesbaden statt. Die Einkommensrunde mit der TdL wird am 6. und 7. Februar 2019 in Potsdam fortgesetzt. Bei vereinbarten drei Verhandlungsrunden findet die dritte Runde am 28 Februar und 1. März 2019 erneut in Potsdam statt.


Der dbb hatte seine Forderungen zur Einkommensrunde Ende Dezember 2018 in Berlin beschlossen.

Die Kernforderungen lauten:
I. Entgelterhöhungen
1. Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens um 200 Euro monatlich,
2. Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich,
3. die Laufzeit der Regelungen zu 1. und 2. soll 12 Monate betragen,
4. Erhöhung der Beträge der Pflegetabelle zusätzlich um 300 Euro.
II. Auszubildende und Praktikantinnen/Praktikanten
1. Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme der Auszubildenden,
2. Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs- und praxisintegrierten dualen Studiengängen.

Eine Bewertung der Auftaktrunde finden Sie in unserem Flugblatt vom heutigen Tag. Alle weiteren Informationen zur Einkommensrunde sind auf der Sonderseite des dbb zur Einkommensrunde 2019 unter www.dbb.de/einkommensrunde abrufbar.


Mit freundlichen Grüßen
Volker Geyer
Stellv. Bundesvorsitzender
Fachvorstand Tarifpolitik

Branchentag 02 KleinDie Arbeitsbedingungen an Schulen müssen verbessert werden, damit der Lehrerberuf wieder an Attraktivität gewinnt. Das machte Willi Russ, Zweiter Vorsitzender und Fachvorstand Tarifpolitik des dbb, auf dem Branchentag Lehrkräfte am 23. November 2016 in Leipzig klar.

Bundesweit kommen, bevor die Gremien des dbb am 14. Dezember die gewerkschaftlichen Forderungen zur Einkommensrunde 2017 für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder beschließen, auf solchen dbb-Branchentage die Mitglieder zu Wort. Sie diskutieren über spezifische Probleme, Besonderheiten und Erwartungen von Berufsgruppen, die von der Einkommensrunde betroffen sind. In Leipzig trafen sich Mitglieder der Lehrerverbände SLV (Sächsischer Lehrerverband im VBE), PVS (Philologenverband Sachsen) und LVBS (Berufsschulverband).

Die Lehrerverbände SLV, PVS und der Berufsschullehrerverband LVBS haben den Auftakt zu den Haushaltsverhandlungen zwischen Finanz- und Kultusministerium mit Aktionen auf dem Dresdner Carolaplatz begleitet.
Inhaltlich haben wir unsere Forderungen klar definiert und öffentlich gemacht:
              » Mehr Geld für ausreichend Lehrpersonal an den Schulen
              » Größere Attraktivität des Lehrerberufs
              » Hände weg vom Regelstundenmaß
              » Hände weg von den Altersermäßigungen.
Ein Aufruf zum Streik, der auf der Forderung basiert, eine Entgeltordnung auf Landesebene zu verhandeln, ist für uns nicht vertretbar, weil:
1. wir als Mitglied der dbb und Tarifunion einen gültigen Vertrag zur Entgeltordnung   haben,
2. daraus Friedenspflicht für die Mitglieder der Lehrerverbände resultiert,
3. Kolleginnen und Kollegen, die Anträge auf der Grundlage der Entgeltordnung gestellt haben, diese akzeptieren und deshalb ebenfalls in der Friedenspflicht sind,
4. die Landesregierung signalisiert hat, nur auf Länderebene (TDL) zu verhandeln und
5. der Zweck des Streiks deshalb nicht erkennbar ist.

In Dresden verhandelten erneut dbb beamtenbund und tarifunion mit SMF/SMK über die Verlängerung der ATZ für Lehrkräfte. Am späten Abend einigte man sich auf eine Fortsetzung für den 23. März in Anwesenheit beider MinisterInnen.