Die Lehrerverbände SLV, PVS und der Berufsschullehrerverband LVBS haben den Auftakt zu den Haushaltsverhandlungen zwischen Finanz- und Kultusministerium mit Aktionen auf dem Dresdner Carolaplatz begleitet.
Inhaltlich haben wir unsere Forderungen klar definiert und öffentlich gemacht:
              » Mehr Geld für ausreichend Lehrpersonal an den Schulen
              » Größere Attraktivität des Lehrerberufs
              » Hände weg vom Regelstundenmaß
              » Hände weg von den Altersermäßigungen.
Ein Aufruf zum Streik, der auf der Forderung basiert, eine Entgeltordnung auf Landesebene zu verhandeln, ist für uns nicht vertretbar, weil:
1. wir als Mitglied der dbb und Tarifunion einen gültigen Vertrag zur Entgeltordnung   haben,
2. daraus Friedenspflicht für die Mitglieder der Lehrerverbände resultiert,
3. Kolleginnen und Kollegen, die Anträge auf der Grundlage der Entgeltordnung gestellt haben, diese akzeptieren und deshalb ebenfalls in der Friedenspflicht sind,
4. die Landesregierung signalisiert hat, nur auf Länderebene (TDL) zu verhandeln und
5. der Zweck des Streiks deshalb nicht erkennbar ist.