Quelle: dbb.de 

Offensiv vertraten dbb-Chef Klaus Dauderstädt und sein Vize Willi Russ am 14. Dezember 2016 auf der Pressekonferenz in Berlin die Forderungen des dbb, die zuvor auf einer gemeinsamen Sitzung von Bundestarifkommission und Bundesvorstand des dbb diskutiert und beschlossen wurden. Dabei wiesen sie auf die wachsenden Probleme der öffentlichen Hand bei der Suche nach geeignetem Fachpersonal hin. „Lehrermangel, Notstand bei der Polizei, Nachwuchssorgen in den Straßenmeistereien oder Unterversorgung auch der Landeskliniken sind keine Märchen, sondern ein konkreter Missstand. Einkommensrunden können helfen, diesen Missstand abzustellen. Wir sind bereit, den öffentlichen Dienst attraktiver zu gestalten. Herr Schneider, gestalten Sie mit!“ Im Berliner dbb forum hatte der dbb zuvor folgendes Forderungspapier verabschiedet:

Weiterlesen

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder beginnen im Januar 2017. Bevor die Bundestarifkommission des dbb, der Spitzengewerkschaft der Sächsischen Lehrerverbände SLV, LVBS und PVS, am 14. Dezember 2016 die Forderungen beschließt, haben unsere Mitglieder das Wort.

Für Lehrkräfte findet speziell ein Branchentag statt:

Mittwoch, 23. November 2016, 16.00 Uhr

BSZ Susanna-Eger-Schule, An der Querbreite 6, 04129 Leipzig

logo lehrervebaende

 

Rede von D. Baumbach.

ProtestaktionLiebe Kolleginnen , liebe Kollegen,
der 9. November ist in der deutschen Geschichte schon oft als ein besonderer Tag eingegangen. Sie erinnern sich: Mit dem Mauerfall 1989 kündigte sich eine einmalige politische Wende an.
Heute, wieder ein 9. November, stehen wir diesmal hier gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern vor dem Sächsischen Landtag und kritisieren das Maßnahmenpaket der Staatsregierung.
Ein herzliches Willkommen an Euch alle.

Gemeinsame Erklärung von Finanz- und Kultusministerium sowie den Vertretern
der GEW Sachsen und des dbb beamtenbund und tarifunion:
„In guter und konstruktiver Atmosphäre wurden Gespräche aufgenommen mit dem
Ziel, gemeinsam Möglichkeiten auszuloten, wie der künftige Lehrerbedarf in Sachsen
gedeckt werden kann. Die Gespräche sollen am 4. August 2016 fortgesetzt
werden.“2016 06 21 Tarif

web atz2016k

Keine Einigung zur Verlängerung der Altersteilzeit

Bei den Tarifverhandlungen zur Verlängerung der Altersteilzeit im Schulbereich des Freistaates Sachsen konnte am 23.3.2016 keine Einigung erzielt werden.

Der dbb beamtenbund und tarifunion, Spitzengewerkschaft der sächsischen Lehrergewerkschaften SLV, PVS und LVBS, hat gestern bis in die Nachtstunden mit den Vertretern der Staatsregierung, Finanzminister Prof. Georg Unland und Kultusministerin Brunhild Kurth, verhandelt.

Es gab keine Verständigung zu einer Vereinbarung, wonach das derzeit geltende Regelstundenmaß für Lehrkräfte nicht erhöht und die derzeit geltenden Regelungen zur Altersermäßigung (eine Stunde ab dem 55. und eine weitere ab dem 60. Lebensjahr) nicht verändert werden.

Die Lehrergewerkschaften des dbb haben bis zuletzt darauf bestanden, dass die Unterrichtsverpflichtung auch in Zeiten des Lehrermangels nicht erhöht wird und die Altersermäßigungen erhalten bleiben. Dieses Zugeständnis erwarten wir von der Staatsregierung, denn es schützt die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer vor unpopulären Maßnahmen.