Gemeinsame Erklärung von Finanz- und Kultusministerium sowie den Vertretern
der GEW Sachsen und des dbb beamtenbund und tarifunion:
„In guter und konstruktiver Atmosphäre wurden Gespräche aufgenommen mit dem
Ziel, gemeinsam Möglichkeiten auszuloten, wie der künftige Lehrerbedarf in Sachsen
gedeckt werden kann. Die Gespräche sollen am 4. August 2016 fortgesetzt
werden.“2016 06 21 Tarif


Soweit der zwischen der Staatsregierung und den Gewerkschaften abgestimmte
Text zum gestrigen Termin. Anschließend unterrichtete dbb-Tarifchef Willi Russ,
der für den dbb an diesem Spitzengespräch teilgenommen hatte, die Verhandlungskommission.
Am Anfang der kommenden Gespräche muss eine Klärung der
Datenlage stehen. Jenseits davon sollten Zwischenberichte nicht permanent kommuniziert
werden, um schnelle und vertrauensvolle Verhandlungen nicht zu gefährden.
Russ in der Kommission: „Wir wissen schon seit dem Gespräch vom 24. Mai
2016, dass die Sächsische Staatsregierung die Auffassung des dbb teilt, wonach
die bundesweit gültige Entgeltordnung Basis und nicht Gegenstand von Verhandlungen
ist. Abgesehen davon sollten alle Themen diskutabel sein. Zusammenfassend:
Unser Gespräch heute war sachorientiert, ob die Sächsische Staatsregierung
tatsächlich ergebnisorientiert ist, müssen die nächsten Wochen zeigen.“
Wenn es darum geht, den Lehrerberuf in Sachsen attraktiver zu gestalten, kann es
für den dbb nicht nur darum gehen, die Einstellungsbedingungen für zukünftige
Lehrkräfte zu verbessern, sondern genauso die Interessen der Lehrkräfte zu berücksichtigen,
die Sachsen zu einem hervorragenden Bildungsstandort gemacht
haben. Über den Fortgang der Verhandlungen unterrichten wir unter www.dbb.de.

Aushang