Jetzt anmelden für die 19. Hochschultage Berufliche Bildung vom 13. bis 15. März 2017 in Köln

Logo Hochschultage FarbeVom 13. bis 15. März 2017 finden die 19. Hochschultage Berufliche Bildung mit dem Thema „Respektive – Bilanz und Zukunftsperspektive der Integration durch Bildung, Arbeit und Beruf in der Region“ an der Universität zu Köln statt. Wieder im traditionellen Format über drei Tage streckt sich ein attraktives Programm von 18 Fachtagungen (13./14. März 2017) und 15 Workshops (14./15. März 2017). Für den informellen Höhepunkt -  das Tagungsfest auf einem Rheinschiff – ist eine rechtzeitige Online-Anmeldung wichtig, da die Platzzahl begrenzt ist.

VERPASSEN SIE NICHT DIE CHANCE, BEREITS HEUTE AN IHRE VERSORGUNG ZU DENKEN

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Der Einladung des SBB und der CDU-Fraktion des sächsischen Landtages zum 7. Schulpolitischen Forum folgten zahlreiche Vertreter der Verbände, Abgeordnete und weitere interessierte Gäste aus Wirtschaft, Elternschaft und Pädagogen am 21.03.2015 ins Radisson Blu Park Hotel nach Radebeul.

„Bis zum Schuljahr 2019/2020 werden ca. 20 Prozent derPlicka1 Lehrerinnen und Lehrer an den beruflichen Schulen planmäßig in den Ruhestand gehen. Die Zahl derer, die nach erfolgreichem Lehramtsstudium in die Berufsschulen drängt, ist überschaubar. Oder sie bewerben sich mit Fachkombinationen, für die derzeit kein oder nur geringer Bedarf besteht. Die Lehrämter in den „klassischen" Fachrichtungen Metall- und Elektrotechnik werden kaum noch studiert und es werden nur einzelne Referendare ausgebildet. Wie soll es also weitergehen mit den sächsischen Berufsschulen?". Mit diesen Worten eröffnete am 30. November 2013 im BSZ für Technik „G. A. Zeuner" Dresden der Landesvorsitzende, Reinhard Plicka, den Sächsischen Berufsschultag des LVBS Sachsen e. V.

Zur Diskussion von Standpunkten und Konzepten hatte der LVBS Staatsministerin Brunhild Kurth, und die Abgeordneten des Sächsischen Landtages Lothar Bienst (Bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion), Norbert Bläsner (Bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion), Stefan Brangs (Arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion) und Thomas Kind (Arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke) eingeladen.

Kurth1

 

Staatsministerin Kurth würdigte in ihrer Rede die Leistungen der sächsischen Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer. „Sie leisten in Ihrem Beruf Großartiges. Sie bringen eine so heterogene Schülerschaft wie in keiner anderen Schulart zum Abschluss. Für Ihren großen Einsatz für die Schülerinnen und Schüler und das sächsische Schulwesen danke ich Ihnen herzlich! Und ich verbinde diesen Dank zugleich mit der Bitte, für Ihren, für unseren Beruf zu werben. Er ist mitunter sehr anstrengend, er ist aber doch immer auch Erfüllung", so Ministerin Kurth. Sie unterstrich, dass das duale Ausbildungssystem das Fundament der beruflichen Bildung in Deutschland ist und bleibt. Berufsbefähigung brauche Theorie, das stehe außer Frage. Aber sie braucht vor allen Dingen Praxis.

Ein in Zukunft knapper werdendes Potential an Erwerbspersonen erfordere ein effizientes Bildungssystem:

  • mit passgenauen Angeboten zur beruflichen Erstausbildung,
  • mit attraktiven Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung
  • und der realistischen Chance auf den Erwerb höherer Bildungs- und Schulabschlüsse.

Die Beruflichen Schulzentren sind in diesem Feld mit einer Vielzahl von Angeboten gut aufgestellt. Zugleich sind unsere Beruflichen Schulzentren als berufliche Gymnasien und Fachoberschulen Garanten guter studienqualifizierender Bildungsgänge. So wurden 2011 in Sachsen ca. 45% aller Hochschulzugangsberechtigungen an Beruflichen Schulzentren erworben.

Diese Zahl macht mehr als eindrücklich deutlich, dass wir in Sachsen zwei gleichberechtigte Wege zum Abitur haben.

Einen über das Allgemeinbildende Gymnasium – sozusagen die Autobahn. Und einen Weg über die Oberschule und das Berufliche Gymnasium – sozusagen die Bundesstraße. 

Daneben werden auch die qualitativen Bildungsleistungen der beruflichen Schulen im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) nachvollziehbar dokumentiert und anerkannt. Am 1. Mai 2013 ist der von Bund und Ländern unterzeichnete Gemeinsame Beschluss zur Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen in Kraft getreten.

Bitte nehmen Sie Ihre Anmeldung zu den angebotenen Veranstaltungen alternativ auf folgenden Wegen vor: 

  per Post
LVBS Sachsen e. V.
Strehlener Straße 14
01069 Dresden
  per FAX 0351 4759 1020
  per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  Online
  (nur bei ausdrücklichem Hinweis möglich) 
www.lvbs-sachsen.de

Bei Beschränkung der Teilnehmerzahl erfolgt die Berücksichtigung der Teilnehmer entsprechend der Reihenfolge des Einganges der Anmeldungen.