Lehrkräfte mit abgeschlossener Ausbildung nach dem Recht der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik als Ingenieurpädagoge, Medizinpädagoge, Agrarpädagoge oder Ökonompädagoge oder als Ingenieur mit Zusatzausbildung in Berufspädagogik werden künftig in die Entgeltgruppe E13 höhergruppiert. (siehe unser Bericht: https://www.lvbs-sachsen.de/cms2/de/verband/ausschuesse/ausschuss-bildungspolitik/786-eingruppierung-von-ingenieurp%C3%A4dagogen-in-die-entgeltgruppe-13-tv-l.html  ) Im Einzelfall muss dazu die Feststellung der Laufbahnbefähigung nachgewiesen und dokumentiert werden.

Das bedeutet, dass die Lehrkraft zum einen über den Nachweis über eine abgeschlossene Ausbildung nach dem Recht der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik als Ingenieurpädagoge, Medizinpädagoge, Agrarpädagoge oder Ökonompädagoge oder als Ingenieur mit Zusatzausbildung in Berufspädagogik verfügt und zum anderen eine sechsjährige hauptberufliche Tätigkeit als Lehrkraft nachweisen kann. Über die weiteren Modalitäten berichten wir an dieser Stelle.

*) Ingenieurpädagoge, Medizinpädagoge, Agrarpädagoge oder Ökonompädagoge oder als Ingenieur mit Zusatzausbildung in Berufspädagogik

Quelle: DHZ Deutsche Handwerks Zeitung , Ausgabe 10-11|11. Juni2021 | 73. Jahrgang

DHZ pro contra

die Koalition in Sachsen aus CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat sich mit der Verabschiedung des neuen Doppelhaushaltes dazu entschieden, der Gruppe der im Landesschuldienst tätigen Ingenieurpädagogen und Lehrkräften mit einer vergleichbaren Berufsqualifikation als Medizin-, Agrar- oder Ökonompädagoge eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 TV-L zu ermöglichen.

Noch sind die Schritte zur Umsetzung nicht veröffentlicht, aber der erste Schritt ist getan. Es zeigt sich, dass unsere Gespräche und Forderungen bei den Abgeordneten des Sächsischen Landtages auf offene Ohren und jetzt endlich (nach 30 Jahren Deutsche Einheit!) in eine gesetzliche Regelung geflossen sind. Bleibt zu hoffen, dass die erforderlichen Umsetzungsschritte zügig und ohne eingrenzende Sonderregelungen umgesetzt werden.

SBB informiert:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

seit geraumer Zeit beobachten wir alle mit Sorge, dass Aggression und Gewalt vor unseren Mitgliedern, auch vor Beschäftigten im öffentlichen Dienst, keinen Halt mehr macht. Immer wieder werden uns konkrete Fälle zugeleitet und/oder berichtet, die uns sprachlos machen, und die wir mit großer Sorge zur Kenntnis nehmen müssen.

Wir beobachten mit großer Sorge, wie sich die Stimmung und die Kommunikation in den sozialen Netzwerken, aber auch die alltäglichen Umgangsformen miteinander in unserer Gesellschaft in dieser Pandemiezeit verändern. Dabei richten sich aggressive Angriffe, Beleidigungen sowie Drohungen immer häufiger gegen einzelne Lehrkräfte, Schulleitungen, Eltern, selbst Schülerinnen und Schüler sowie andere an Schule beteiligte Personen.
Die Zeichner dieser Erklärung sind nicht immer einer Meinung, diskutieren miteinander auch manchmal hart, aber immer hart an der Sache. Gleich wie angespannt die Situation ist, gibt es moralische Grenzen: Übergriffe durch Beleidigungen, Drohungen und Sachbeschädigungen sind nicht hinnehmbar! 
 
 

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