AUSGABE NR. 07/2022
01.04.2022

 

BvlbNewsletter CustomSehr geehrte Damen und Herren,

der aktuelle Newsletter des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung e. V. (BvLB) informiert Sie wieder über aufschlussreiche Erkenntnisse und Ergebnisse auf dem Gebiet der beruflichen Bildung.

Da sind zum einen der Hinweis zum Lernangebot für Berufsschülerinnen und Berufsschüler, die sich damit die KI-Grundlagen selbstständig erarbeiten können, die Handlungsvorschläge der Wirtschaftsorganisationen BDA, BDI, DIHK, ZDH zur Corona-Pandemie an die Bundesregierung oder die Zusammenstellung der KMK zum Lehrerbedarf für die Jahre 2021 bis 2035. 

Weitere Beiträge in diesem Newsletter befassen sich zum Beispiel mit Erkenntnissen des DESTATIS zu den Bildungsausgaben, zur Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die am Bildungsprogramm im Übergang von Schule zum Beruf teilnehmen, zur Anzahl der Auszubildenden in den Pflegeberufen oder zu den Hochschulausgaben der öffentlichen und privaten Haushalte.
Wichtig zu beachten sind auch die Hilfen des DsiN, um den Digital-Führerschein zu erlangen, und die Hinweise zur Cyberkriminaliät durch den Ukraine-Krieg.

Ganz bedonders interessant und lesenswert sind die Aussagen des ZDH zur Energiewende und die Beispiele für Unterrichtsstunden des Bankenverbandes. 

Wir wünschen eine gute, nicht von Corona beeinflusste Zeit, und viel Freude beim Lesen.


Heiko Pohlmann
Redakteur BvLB Newsletter

INHALT

  1. Team „KI in der Berufsausbildung“
  2. BDA, BDI, DIHK, ZDH: Handlungsvorschläge zur Corona-Pandemie an die Bundesregierung
  3. BIBB: Sieben neue Ausbildungsberufe
  4. DESTATIS: Rund 334 Milliarden Euro für Bildung, Wissenschaft und Forschung im Jahr 2020
  5. DESTATIS: Weiterhin weniger Anfänger in Bildungsprogrammen des Übergangsbereichs im Jahr 2021
  6. KMK: Lehrkräftebedarf
  7. DESTATIS: Hochschulausgaben 2020
  8. DsiN: Digital-Führerschein
  9. DsiN: Cyberrisiken durch Ukraine-Krieg
  10. OECD: Wirtschaftsausblick März 2022
  11. ZDH: Energiewende erfordert Trendwende in der Bildung
  12. Bankenverband / SchulBank: Beispiele für Unterrichtsstunden
  13. DESTATIS: Auszubildende im Pflegebereich

Team „KI in der Berufsausbildung“

Da das Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) besonders zukunftsweisend ist, man in Zukunft gar nicht mehr ohne sie auskommt, bietet das Fraunhofer-Instutut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) zusammen mit der Google Zukunftswerkstatt kostenlose Live-Schulungen, Lehrmaterialien und ab dem 01. April 2022 auch elearning-Kurse an.
Das Team von „KI in der Berufsausbildung“ nimmt dazu z. B. für die Live-Schulung Anfragen für Gruppenschulungen (Auszubildende, ganze Klassen oder Lehrkräfte) entgegen. Ziel der Plattform ist es, Lehrkräften die Einbindung von KI in den Berufsschulunterricht zu ermöglichen, als auch Auszubildenden direkt Know-How an die Hand zu geben.
Zu bedenken ist, dass  man KI verstehen muss, um kompetent mit intelligenten Technologien umgehen zu können, um die digitale Zukunft zu verstehen und mitgestalten zu können.

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BDA, BDI, DIHK, ZDH: Handlungsvorschläge zur Corona-Pandemie an die Bundesregierung

Da die Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren gravierende Auswirkungen gehabt hat, haben die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) am 18. März 2022 in einem Papier Handlungsvorschläge für die Bundesregierung vorgestellt mit dem Titel: „10-Punkte-Papier – Wie wir gemeinsam zukünftige Kriesen besser bewältigen können“.
Die Handlungsvorschläge der vier Spitzenverbände finden Sie hier [PDF].

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 BIBB: Sieben neue Ausbildungsberufe 

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat am 15. März 2022 mitgeteilt, dass sieben Ausbildungsberufe im Hotel- und Gaststättengewerbe modernisiert sind.
Damit gehen die dualen Ausbildungsberufe in dieser Branche mit sechs modernisierten und einer neuen Ausbildungsordnung im August 2022 an den Start.  . 

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DESTATIS: Rund 334 Milliarden Euro für Bildung, Wissenschaft und Forschung im Jahr 2020

Wie das Deutsche Statistische Bundesamt (DESTATIS) am 17. März 2022 mitgeteilt hat, haben die öffentlichen Haushalte und der private Bereich im Jahr 2020 für Bildung, Forschung und Wissenschaft rund 334 Milliarden Euro ausgegeben. 
Das sind 1,3 % mehr als im Vorjahr.

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DESTATIS: Weiterhin weniger Anfänger in Bildungsprogrammen des Übergangsbereichs im Jahr 2021

Das Deutsche Statistische Bundesamt (DESTATIS) hat am 16. März 2022 mitgeteilt. dass im Jahr 2021 etwa 228.000 junge Menschen ein Bildungsprogramm des Übergangsbereichs zwischen Schule und Berufsausbildung begonnen haben.
Diese Programme dienen dazu, berufliche Grundkenntnisse zu erwerben oder den Haupt- oder Realschulabschluss nachzuholen. Damit soll die Chance auf einen Ausbildungsplatz verbessert werden.
Die Anfängerzahl nahm gegenüber dem Vorjahr um 2,8 % ab.

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KMK: Lehrkräftebedarf

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat nach ihrer 377. Sitzung am 14. März 2022 einen neuen Bericht zum Lehrkräftebedarf vorgelegt.
Danach zeigt sich für den Zeitraum von 2021 bis 2035 einen weiterhin steigenden Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern und stellt die Bundesländer künftig vor große Herausforderungen. 
Die zusammengefassten Modellrechnungen der Länder sind im Überblick hier [PDF] dargestellt. Die Zusammenstellung für den Lehrkräfteeinstellungsbedarf und -angebot bei den Lehrämtern für die beruflichen Schulen findet man auf der Seite 23 ff.

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DESTATIS: Hochschulausgaben 2020

Das Deutsche Statistische Bundesamt (DESTATIS) hat am 22. März 2022 mitgeteilt, dass im Jahr 2020 die Hochschulausgaben um 6 % gestiegen sind und damit 64 Milliarden Euro betragen haben.
Insgesamt haben die öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen in Deutschland 64,4 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung ausgegeben. 

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DsiN: Digital-Führerschein

Der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN) hat am 21. März 2022 mitgeteilt, dass er Jung und Alt mit dem kostenlosen DsiN-Digital-Führerschein (DiFü) fit fürs Netz machen will.
Laut DsiN-Sicherheitsindex 2021 benötigen 60 % aller Personen, die das Internet benutzen, praktische und verständlichere Hilfestellungen. Da setzt der Digital-Führrerschein ein und orientiert sich an praktischen Fragen des Alltags und des Berufslebens.
Weitere Informationen enthält die Pressemitteilung des Vereins DsiN.

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DsiN: Cyberrisiken durch Ukraine-Krieg 

Der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN) weist in einer Pressemitteilung vom 23. März 2022 darauf hin, dass sich infolge des Ukraine-Krieges die Cyberrisiken erhöhen. Gegenwärtig gehen die Sicherheitsbehörden allerdings noch von keiner konkreten Gefahrenlage aus. So könnten Hackergruppen z. B. Schadstoffsoftware verbreiten.
Empfohlen wird aber eine erhöhte Aufmerksamkeit und die Beachtung der fünf Schutzvorkehrungen, die in der Pressemitteilung aufgeführt sind.

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OECD: Wirtschaftsausblick März 2022

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Zwischenausgabe März des OECD-Wirtschaftsausblicks 2022 vorgestellt.
Darin geht es um die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen und die Implikationen des Krieges in der Ukraine auf die Politik.
Die OECD kommt darin zu dem Schluss, dass der Ukrainekrieg tiefgreifende Auswirkungen auf die OECD-Länder und die Welt insgesamt haben wird.
Umfassendere Aussagen zu weiteren Themen, die die OECD betreffen, bieten die „OECD-Schlaglichter“, Ausgabe 03/2022 [PDF].

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ZDH: Energiewende erfordert Trendwende in der Bildung

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, betonte in einer Pressemitteilung vom 21. März 2022, die auf einem Interview mit dem STARK-Magazin fußt: „Energiewende erfordert Trendwende in der Bildung“. Er betonte weiter, dass es die Energiewende nur mit mehr Wertschätzung für die berufliche Ausbildung gäbe.
Für eine gelingende Energiewende brauche man den Forscher oder die Forscherin, von denen der CO2 Ausstoß berechnet wird, so Wollseifer, aber ganz sicher auch den Handwerker und die Handwerkerin, von denen das Solardach installiert wird. 

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Bankenverband / SchulBank: Beispiele für Unterrichtsstunden 

Der Bundesverband Deutscher Banken, Bankenverband, hat in seinem Newsletter SchulBank vom 24. März 2022 mehrere Unterrichtsstunden vorgestellt. Dazu gehören unter anderen Themen zu den Einnahmen der EU, EU und Finanzen, Corona und Wirtschaft und die Nachhaltigkeit.
Alle Unterrichtsstunden sind bestimmten Klassenstufen zugeordnet, es wird eine Ausgangssituation beschrieben, mehrere Arbeitsblätter sollen dazu dienen, das Problem in der Ausgangssituation zu lösen und Ergebnisse festzuhalten.
Die weiteren Angebote der SchulBank findet man hier.

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DESTATIS: Auszubildende im Pflegebereich 

Wie das Deutsche Statistische Bundesamt (DESTATIS) am 29. März 2022 mitgeteilt hat, sind nach der Neuordnung der Ausbildung in den Pflegeberufen zur Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann zum Stichtag 31. Dezember 2021 insgesamt 105.000 Auszubildende tätig. Fast zwei Drittel (74 %) davon waren weiblich.
Insgesamt haben 61.458 Auszubildende im Jahr 2021 ihre Ausbildung begonnen, 7 % mehr als im Jahr 2020.

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