BroschüreAm 9. Mai 2022 habt der SBB Beamtenbund und Tarifunion das Ergebnis einer Studie "Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst des Landes Sachsen vorgestellt. Diese wurde bei Frau Prof. Dr. Britta Bannenberg, Professur für Kriminologie der Justus- Liebig- Universität Gießen in Auftrag gegeben.

Die vorgestellten Ergebnisse der im Jahr 2021 durchgeführten Umfrage führten allen Teilnehmenden des Kongresses deutlich vor Augen, dass es zu diesem Thema viele Gesprächsbedarfe, aber vor allem auch Handlungsbedarfe gibt.

Wird wirklich alles getan, um unsere Kolleginnen und Kollegen vor Angriffen zu schützen? Werden sie vom Dienstherrn/vom Arbeitgeber hinreichend unterstützt?

Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst ist kein Kavaliersdelikt und darf auch kein Tabu-Thema in den Ämtern und Behörden sein!

Denn die Angriffe auf Bedienstete des Staates, der Kommunen und der privatisieren Bereiche des öD richten sich letztlich gegen deren Aufgabe, gegen das Amt und damit gegen uns alle, gegen unsere Demokratie. Unsere Kolleginnen und Kollegen ordentlich zu schützen, sie umfassend zu informieren und im Ernstfall zu begleiten muss daher selbstverständlich sein.

Gewalt SBB Kongress

Es wurden Handlungserfordernisse aufgezeigt. Es wurden ernste erste Gespräche mit den anwesenden Vertretern aus Politik und Verwaltung geführt. Es wurde deutlich gemacht, wo "der Schuh drückt".

Weitere Gespräche zu diesem Thema werden folgen, um Forderungen zu vertreten. Denn Gewalt gegen Beschäftigte geht gar nicht!!

Die Broschüre zur Studie kann bei der Geschäftsstelle des SBB abgefordert werden. Anfragen per E-Mail an post[at]sbb.dbb.de.

Quelle: https://www.sbb.de/aktuelles/news/studie-zur-gewalt-gegen-beschaeftigte-im-oeffentlichen-dienst-des-landes-sachsen-vorgestellt/