Frühlingsfest 2022 - Was lange währt wird gut.

Die Planung für das Frühlingsfest des Regionalverbandes Dresden des LVBS begann im Oktober 2019 und sollte im April 2020 stattfinden…

Jetzt haben wir 2022 - aber in diesem Jahr hat alles gepasst. Corona wurde ignoriert, das Wetter war angenehm, das Landschloss zeigte sich blühfreudig, die Führung war hoch interessant und neben an im Gasthaus hatte man hervorragend für uns alle gekocht.

Aber der Reihe nach:
Wir trafen uns alle überpünktlich und wurden von Frau Scheerer begrüßt. Sie ist Landschaftsarchitektin und führt mit Leidenschaft und einer herrlichen Stimme über die Anlage. Ihr Fachwissen hinsichtlich Geschichte, Bautechnik und Botanik kam uns riesig vor und die Zeit dafür viel zu kurz.

Das Schloss, welches in seinem ersten Leben eine Burg war soll bereits im 11. Jahrhundert erbaut worden sein und so wandelten wir auf den Spuren des Otto von Carlowitz durch die kleine Kirche direkt am Schloss, die Küche samt Forellenbecken und den alten Gesindespeiseraum. Erfuhren vom Verfall des Schlosses bis Ende der 1980er Jahre und von beherzten Menschen, die den Traum einer großen Zierpflanzengärtnerei in die Tat umsetzten und es bis heute weiter tun.

Bei den Zierpflanzen handelt es sich in erster Linie um uralte Sorten aus Ostasien. Dorther stammen die Kamelien, Azaleen, Rhododendren und Hortensien, die in Zuschendorf eine genetische Schutzsammlung darstellen. Auf Grund des recht kühlen Frühjahrs kamen wir in den Genuss sowohl die aktuelle Azaleenschau in den Schlossräumen zu bewundern als auch noch viele blühende Kamelien im Schloss und in den Gewächshäusern zu sehen. Die Parkanlage und die Gewächshäuser wirkten liebevoll gepflegt, Efeu und Bonsaibäumchen machten den Blühpflanzen Konkurrenz. Es war alles traumhaft arrangiert und man hätte einfach noch bleiben und staunen können.

Unser Besuch endete aber leider schon nach zwei Stunden und wurde im Anschluss mit einem guten Essen, dem einen oder anderen Getränk und angenehmen Gesprächen im Gasthaus Lindental gekrönt.

An alle Beteiligten der Veranstaltung einen herzlichen Dank.

Jetzt freuen wir uns auf das nächste Jahr. Da richtet der Regionalverband Chemnitz das hoffentlich wieder alljährliche Frühlingsfest aus.

Petra Dittmer

Impressionen

Das war das Frühlingsfest 2019

Temperaturen, die gefühlt am Gefrierpunkt lagen, tatsächlich war es etwas wärmer und Regenschirme prägten das Bild am Volkshausplatz in Grimma am Vormittag des 4. Mai 2019. Getreu dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung“ ließen es sich 60 Unverdrossene nicht nehmen und starteten in zwei Gruppen zur Stadtführung unter Leitung von Herrn Büchner und Herrn Voigtländer von der Stadtinformation Grimma. Mit viel Sachkenntnis und Enthusiasmus zeigten sie uns ihre Stadt, gaben Wissenswertes zur älteren und jüngeren Geschichte preis und hinterließen bei so manchem den Wunsch, noch einmal wiederzukommen. Geblieben ist der Eindruck einer vom Hochwasser gebeutelten und mit viel Kraft wunderschön wiederauferstandenen Stadt.

Das anschließende Mittagessen im Cafè Raffinesse am Ufer der Mulde ließen sich dann alle schmecken und wärmten sich für den Rest des Tages erst einmal wieder auf. Bevor es auf´s Schiff zur Fahrt nach Höfgen ging, konnten sich alle gemütlich zurücklehnen und dem Gitarrenspiel und Gesang von Anna Weihrauch lauschen. Sie ist eine 15jährige Gymnasiastin aus Groitzsch und hatte in dieser Form ihren ersten großen, und man kann sagen, erfolgreichen Auftritt. Wir wünschen ihr viel Erfolg in Zukunft und bedanken uns für die gelungene Vorstellung.

Zahlenmäßig dezimiert, aber bei bester Laune setzten wir den Tag, der inzwischen trocken geworden war, auf der Mulde fort. Bis Höfgen ließen wir uns mit dem Muldenschiff fahren, von da aus gestaltete jeder nach eigenen Vorstellungen den Nachmittag. Die einen erkundeten das Dorf der Sinne, andere setzten mit der Fähre über die Mulde und wanderten zurück nach Grimma und eine nächste Gruppe fuhr mit dem Schiff zurück und einige wenige hatten  das Auto in Höfgen geparkt und fuhren weiter – alle hatten trotz des nasskalten Wetters einen schönen Samstag und freuen sich auf das nächste Frühlingsfest 2020, für das die Bezirksgruppe Dresden die Planung übernimmt, lassen wir uns überraschen!

Impressionen

(C) Fotos: E. Calov

LVBS FF2018 001 CustomAm 5. Mai fand das traditionelle LVBS Frühlingsfest, organisiert vom Regionalverband Chemnitz unter der Federführung von Dr. S. Calov und Frank Oertel, statt. Treff war diesmal der Hauptbahnhof, von dem es 9:30 Uhr in zwei Gruppen Interessantes zu entdecken galt.

 

Der Regionalverband Chemnitz lädt die Mitglieder des Landesverbandes und deren Angehörige ein zum

LVBS – Frühlingsfest

am Sonnabend, 05. Mai 2018

zum Besuch nach Chemnitz ein.

Chemnitz – von uralt bis hochmodern

Treff: 9:30 Uhr
Hauptbahnhof Chemnitz


Führungen am Vormittag: 

Thema 1: Der Bahnverkehr in Chemnitz

http://www.chemnitzer-modell.de/aktuelles/

- Chemnitzer ModellSchau

- Besichtigung Betriebshof

oder 

Thema 2: Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (SMAC): a wie Ausstellung

Stefan-Heym-Platz 1; 09111 Chemnitz

https://www.smac.sachsen.de  


Mittagessen: 

Restaurant Miramar

Schloßberg 16

09113 Chemnitz

Tel: 0371 - 330 15 21

https://www.miramar-chemnitz.de/


Vorschläge für den Nachmittag (individuell):

  • Museum für Naturkunde „Versteinerter Wald“, Das TIETZ; Moritzstraße 20; 09111 Chemnitz
  • Erkundungen der Stadt

Der LVBS übernimmt die Kosten für den Eintritt, die Beförderung mit den ÖVM und das gemeinsame Mittagessen im Miramar am Schlossteich gegen 12 Uhr.

Die Teilnehmer erhalten per Email einen personalisierten Fahrausweis, der die Benutzung der ÖVM ganztägig ermöglicht.

Fahrtkosten zum Veranstaltungsort werden nicht erstattet.

Online Anmeldung in der Zeit vom 1. April bis 20. April 2018 auf www.lvbs-sachsen.de

 

zur Anmeldung ab 1. April

fest2018

 

„Kuh-Käse-Kilowatt“ oder „Die Lehrer haben ein Rad ab.“

LVBS Fruehling 2017 028Das mittlerweile zur Tradition gewordene Frühlingsfest des Verbandes führte knapp 60 Mitglieder und ihre Angehörigen am 13. Mai dieses Jahres in die Lausitz. Der 1. Vorsitzende, Dirk Baumbach, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, unter dem Thema „Kuh-Käse-Kilowatt“ einen abwechslungsreichen Tag für die Mitglieder des LVBS zu organisieren. Ziel war der nordöstliche Teil des Freistaates.

Ausgangspunkt der kleinen Lausitz-Ralley sollte die „Krabat Milchwelt“ in Kotten bei Wittichenau sein. Nach einer kleinen Kostprobe und Stärkung mit frischer Milch und Joghurt folgte die Führung über das Gelände der Agrar-Produkte-GmbH Wittichenau mit Besichtigung der Stallanlagen für 300 Milchkühe einschließlich Kälber-Kindergarten und Melkkarussell. Für Klein und Groß gab es eine Menge zu sehen, zu fühlen und selbstverständlich zu riechen. Die Krabat Milchwelt stellt eine moderne Kreislaufwirtschaft dar, bei welcher einerseits die Kuh im Mittelpunkt steht, was sich in der eigenen Futtermittelherstellung sowie der Aufzucht und artgerechten Haltung der Tiere widerspiegelt, andererseits auch „das, was hinten rauskommt“ einer besonderen Wertschöpfungskette unterzogen wird. So produziert man mit Hilfe der eigenen Biogasanlage Strom für 1.500 Haushalte – also ungefähr für alle Haushalte der Gemeinde Wittichenau - und nutzt die bei der Stromerzeugung abfallende Wärme beispielsweise zur Käseherstellung.