Das LaSuB hat als berechtigten Personenkreis für die Höhergruppierung insgesamt 120 bis 130 Lehrkräfte ermittelt. Die Höhergruppierung erfolgt rückwirkend zum 02. Juni 2021.

Die Umsetzungsstand  der Höhergruppierungen bei Ingenieurpädagogen weist zwei Gruppen von Beschäftigten aus.

Gruppe A: Lehrkräfte, die keinen  Antrag stellen müssen

Das Verfahren zur Höhergruppierung ist für Lehrkräfte ohne Antragsstellung abgeschlossen. Hier ist zu empfehlen zielgerichtet die Bezügemitteilung zu Lesen. Der Vermerk erscheint in der Spalte der Abrechnungsergebnisse 1. Tarif in der Abkürzung Tar-Grp.

Gruppe B: Lehrkräfte, die einen  Antrag stellen müssen

Mit allen antragspflichtigen Personen hat das  LaSuB bereits Gespräche geführt. Der Abschluss der Verfahren ist bis zu den Herbstferien anvisiert.

Nachdrücklich ist darauf hinzuweisen, dass bei einer Höhergruppierung gezahlte Zulagen wie z.B. die Bindungszulage für ältere Lehrkräfte (in Höhe von 700 € bis zu 800 €/Monat) zu einem finanziellen Nachteil erwachsen können.

Lehrkräfte mit abgeschlossener Ausbildung nach dem Recht der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik als Ingenieurpädagoge, Medizinpädagoge, Agrarpädagoge oder Ökonompädagoge oder als Ingenieur mit Zusatzausbildung in Berufspädagogik werden künftig in die Entgeltgruppe E13 höhergruppiert. (siehe unser Bericht: https://www.lvbs-sachsen.de/cms2/de/verband/ausschuesse/ausschuss-bildungspolitik/786-eingruppierung-von-ingenieurp%C3%A4dagogen-in-die-entgeltgruppe-13-tv-l.html  ) Im Einzelfall muss dazu die Feststellung der Laufbahnbefähigung nachgewiesen und dokumentiert werden.

Das bedeutet, dass die Lehrkraft zum einen über den Nachweis über eine abgeschlossene Ausbildung nach dem Recht der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik als Ingenieurpädagoge, Medizinpädagoge, Agrarpädagoge oder Ökonompädagoge oder als Ingenieur mit Zusatzausbildung in Berufspädagogik verfügt und zum anderen eine sechsjährige hauptberufliche Tätigkeit als Lehrkraft nachweisen kann. Über die weiteren Modalitäten berichten wir an dieser Stelle.

*) Ingenieurpädagoge, Medizinpädagoge, Agrarpädagoge oder Ökonompädagoge oder als Ingenieur mit Zusatzausbildung in Berufspädagogik

Quelle: DHZ Deutsche Handwerks Zeitung , Ausgabe 10-11|11. Juni2021 | 73. Jahrgang

DHZ pro contra

die Koalition in Sachsen aus CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat sich mit der Verabschiedung des neuen Doppelhaushaltes dazu entschieden, der Gruppe der im Landesschuldienst tätigen Ingenieurpädagogen und Lehrkräften mit einer vergleichbaren Berufsqualifikation als Medizin-, Agrar- oder Ökonompädagoge eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 TV-L zu ermöglichen.

Noch sind die Schritte zur Umsetzung nicht veröffentlicht, aber der erste Schritt ist getan. Es zeigt sich, dass unsere Gespräche und Forderungen bei den Abgeordneten des Sächsischen Landtages auf offene Ohren und jetzt endlich (nach 30 Jahren Deutsche Einheit!) in eine gesetzliche Regelung geflossen sind. Bleibt zu hoffen, dass die erforderlichen Umsetzungsschritte zügig und ohne eingrenzende Sonderregelungen umgesetzt werden.

SBB informiert:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

seit geraumer Zeit beobachten wir alle mit Sorge, dass Aggression und Gewalt vor unseren Mitgliedern, auch vor Beschäftigten im öffentlichen Dienst, keinen Halt mehr macht. Immer wieder werden uns konkrete Fälle zugeleitet und/oder berichtet, die uns sprachlos machen, und die wir mit großer Sorge zur Kenntnis nehmen müssen.