Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Union, das Lernaufenthalte im Ausland für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Führungskräfte und schulisches Unterstützungspersonal fördert. Dank des Programms lernen Teilnehmende Neues und stärken ihre beruflichen und persönlichen Kompetenzen.

Das Landesamt für Schule und Bildung erarbeitete ein umfangreiches Programm im Bereich „Interkulturelle Bildung und Erziehung“ und erhielt für das Erasmus+-Programm 2021-2027 eine Akkreditierung. Die Teilnahme von interessierten beruflichen Schulen wurde damit wesentlich erleichtert.

Im Mittelpunkt des Erasmus+-Plans stehen die Bereiche, in denen Innovationen angestrebt werden und die besonders vom Austausch im europäischen Rahmen profitieren können. Das Landesamt für Schule und Bildung benennt als konkretes Ziel der institutionellen Entwicklung für die kommenden Jahre, Maßnahmen in den folgenden Bereichen zu fördern:

  1. Medienbildung und Digitalisierung
  2. Politische Bildung und nachhaltige Entwicklung
  3. Inklusion und Teilhabe
  4. Integration
  5. Gesundheit
  6. Netzwerkbildung mit europäischen Partnern
  7. Interkultureller Austausch
  8. Fachliche, didaktische und Führungskompetenzen
  9. Berufliche Kompetenzen.

Jedes Jahr im Oktober wird über das Schulportal das Interesse an Erasmus+-Mobilitäten abgefragt. Aktuell wird der dritte Mittelabruf für den Zeitraum 01.06.2023-31.08.2024 bearbeitet. Noch bis 30. November 2022 können berufliche Schulen mittels unseres Online-Formulars in das Konsortialprojekt „Erasmus+-Sachsen“ aufgenommen werden. Die Voraussetzung dafür ist eine sogenannte OID-Nummer, die die Schulen eigenständig über das Erasmus+-Portal der EU beantragen und uns mitteilen. In den vergangenen Jahren haben achtundzwanzig berufliche Schulzentren die Förderung genutzt.

In der neuen Erasmus+-Programmgeneration können Lehrkräfte, Führungskräfte und schulisches Unterstützungspersonal an Fortbildungskursen, Job-Shadowings, Hospitationsbesuchen oder Schulungen teilnehmen. Es können Experten aus dem Ausland eingeladen werden, die Veranstaltungen an der Schule unterstützen. Außerdem ermöglicht das Programm Auszubildenden die Teilnahme an Auslandspraktika oder an Wettbewerben, wie z. B. VET-Skills.

Die finanzielle Förderung erfolgt in Form einer Pauschale, die die Ausgaben zum großen Teil deckt. Zu beachten ist lediglich, dass eine Erasmus+-Mobilität ausreichend Vorlaufzeiten in der Organisation bedarf.

Von der Teilnahme profitiert Ihre Schule - ebenso profitieren alle Teilnehmenden individuell. Sie können Partnerschulen gewinnen und professionelle Netzwerke aufbauen. Sie tragen auch zur Verbreitung der europäischen Idee bei. Neue Horizonte und Motivation für den Beruf oder fürs Lernen sind in jedem Fall für alle Teilnehmenden garantiert.

Wenn Sie am Konsortialprojekt teilnehmen wollen, unterstützt Sie das Erasmus+-Team für Berufsbildende Schulen des Landesamtes für Schule und Bildung:

Erasmus+-Koordinator                                      Referentin für Interkulturelle Bildung und Erziehung

Herr Tomasz Jaskow                                        Frau Heike Paul

Tel.: +49 3591 621-362                                     Tel.: +49 371 5366-434

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www.erasmusplus-sachsen.de

 

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zum Download: Erasmus